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SWR und MFG fördern Corona-Filme mit Liebe zur Originalität

Gesucht werden dokumentarische Kurzfilme unter dem Motto: „Liebe in Zeiten von Corona“.

Der Dokumentarfilmsender SWR und die MFG Filmförderung suchen wahre Geschichten in Zeiten von Corona. Gefördert werden 5-10-minütige dokumentarische Kurzfilme über reale Liebesgeschichten, die von prägenden Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie erzählen. Sie können sich dem Thema Liebe in all ihren Erscheinungsformen nähern: Nächstenliebe, Partnerschaftsliebe, Tierliebe, Liebe zu schönen Dingen. Ob romantisch oder prosaisch, tragisch oder komisch, realistisch oder verträumt: Erwünscht sind lebensnahe Geschichten im Hier und Jetzt, die sich ohne Formatvorgaben und mit großer Vielfalt und Sorgfalt in der dokumentarischen Kurzform erzählen lassen. Die Ausschreibung läuft ab sofort bis einschließlich 24. Mai.
 
Einfallsreichtum aus Baden-Württemberg
Clemens Bratzler, Programmdirektor Information beim SWR: „Das Thema bietet Raum für viele spannende und ganz unterschiedliche Geschichten. Unser Publikum darf gespannt sein, was Baden-Württembergs Filmemacher*innen daraus machen. Gleichzeitig wollen wir damit ein kleines Zeichen zur Unterstützung der hiesigen Filmbranche setzen.“ MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen ergänzt: „Es gibt viele begabte Dokumentarfilmer*innen  in Baden-Württemberg, und sie wollen auch in der Corona-Krise drehen. Mit diesem Förderprogramm erhalten sie dazu eine interessante Möglichkeit. Wir freuen uns auf viel kreative dokumentarische Kurzfilme aus Baden-Württemberg. Die ausgewählten Filme sollen online, in der ARD Mediathek und im SWR Fernsehen gezeigt werden.
 
Bedingungen
Einzureichen sind aussagefähige Konzepte und weitere Unterlagen (s. Ausschreibungstext, hier zum Download). Unter den Einreichungen werden 20 Filme ausgewählt, die mindestens 5 Minuten und höchstens 10 Minuten lang sein sollen. Jeder Film wird pauschal mit 10.000 Euro netto gefördert. Die Ausschreibung richtet sich an Produktionsfirmen, Dokumentarfilmer*innen und Regisseur*innen, Kamerafrauen und -männer mit Sitz in Baden-Württemberg, deren Mindesteinnahmen in 2019 17.500 € betrugen. Eine Jury aus Mitgliedern der Redaktion Dokumentarfilm des SWR und der MFG Filmförderung wählt aus den zugehenden Einreichungen aus.
 
Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an die SWR Redaktion: Telefon 07221-929-23923 oder per E-Mail an marcus.vetter@swr.de
Bei organisatorischen Fragen wenden Sie sich bitte an die Förderreferentin Dorothee Martin bei der MFG via E-Mail unter produktionsfoerderung@mfg.de
Ihre Einreichungen richten Sie bitte ebenfalls an produktionsfoerderung@mfg.de
 
 
Pressekontakt SWR: Daniela Kress, Telefon 07221 929-23800, E-Mail: daniela.kress@swr.de
 
Pressekontakt MFG: Uwe Rosentreter, Telefon 0711 90715-407, E-Mail: rosentreter@mfg.de

 

 

Masterplan Kultur BW

Am 13. Mai wurde von Kunstministerin Theresia Bauer "Kunst trotz Abstand" vorgestellt.

Der am 13. Mai 2020 in Stuttgart präsentierte "Masterplan Kultur BW - Kunst trotz Abstand" beinhaltet neben Eröffnungsperspektiven für kulturelle Betriebe und Einrichtungen auch finanzielle Unterstützungsmaßnahmen und ist mit 45 Mio. Euro budgetiert. "Kleine Veranstaltungen sollen nach Pfingsten wieder möglich sein. Wir arbeiten mit ganzer Kraft daran, die reiche kulturelle Landschaft in Baden-Württemberg zu erhalten", so die baden-württembergische Kunstministerin Theresia Bauer.

Nach Bibliotheken und Archiven (seit 20. April), Museen, Freilichtmuseen und Ausstellungseinrichtungen (seit 6. Mai) sollen in einem nächsten Schritt ab 1. Juni kleine künstlerische Veranstaltungsformate wieder möglich sein. Sofern es die räumlichen Bedingungen zulassen und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorgaben zum Schutz des Publikums und der Mitwirkenden garantiert werden kann. Ebenso muss die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer gewährleistet sein. Bei den Beispielen für solche Veranstaltungen wurden auch Kinovorführungen aufgeführt. Der Richtwert für die Größe der Veranstaltung liegt bei unter 100 Personen. Bei speziellen Formaten wie Autokinos sind auch mehr Personen zulässig. Dazu, wie der Veranstaltungsbereich über die Kleinformate hinaus geregelt werde, tage eine interministerielle Arbeitsgruppe, deren Ergebnisse die Landesregierung in Kürze bekanntgeben werde.

Der vorgelegte Masterplan sei nicht abschließend. "Es wird weitere Aktualisierungen, Konkretisierungen und Ergänzungen abhängig von der jeweiligen Situation geben. Der Masterplan erlaubt uns, dynamisch auf die weiteren Entwicklungen zu reagieren", so Bauer.

Für das Soforthilfeprogramm des Landes seien 10.465 Anträge aus dem Kultur- und Kreativbereich bei der L-Bank eingegangen, 8.278 davon bewilligt und damit eine Summe von über 75 Millionen Euro bereits ausbezahlt worden. "Derzeit überlegen wir, ob wir das Programm verlängern können", sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski.

Um dauerhaften Schaden von der baden-württembergischen Kunst- und Kulturlandschaft abzuwenden, habe man beantragt, aus den Mitteln der Corona-Rücklage des Landes ein Notprogramm für Kunst und Kultur im Umfang von 40 Millionen Euro aufzulegen", führte Theresia Bauer weiter aus.

Quelle: Blickpunkt Film

Initiative "Wir wollen drehen - aber sicher!"

Die Berufsverbände haben einen Maßnahmenkatalog vorgelegt, der erforderliche Schutzmaßnahmen beschreibt.

Wir wollen drehen - aber sicher! Dreharbeiten während der Corona-Pandemie setzen Filmschaffende einem erhöhten Gesundheitsrisiko aus. Es ist im Interesse aller, Filmschaffenden den bestmöglichen Gesundheitsschutz auch im Bereich der Filmproduktion zu garantieren.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen vom

BVK - Berufsverband Kinematografie e.V.
BVFK - Bundesverband der Fernsehkameraleute e.V.
BFS - Bundesverband Filmschnitt Editor e.V.
BVB - Bundesverband Beleuchtung & Bühne e.V.
bvft - Berufsvereinigung Filmton e. V.
IDS - Interessenverband Deutscher Schauspieler e. V.
BvS/GSA - German Stunt Association e.V.

beziehen sich auf die mögliche Aufnahme von Dreharbeiten, bevor ein Impfstoff gegen Corona zur Verfügung steht.

Ohne ausreichenden Arbeits- und Gesundheitsschutz am Set sind Dreharbeiten nicht statthaft. Vorsätzliche oder grob fahrlässige Gefährdungen müssen unterbleiben.
Die Bundesverbände hoffen, mit ihren aus der Praxis und auf der Basis der RKI-Vorgaben entwickelten Maßnahmen einen Beitrag zum Re-Start der Filmbranche zu leisten!

Die Förderanstalten BBFC https://www.bbfc.de und FFHSH https://www.ffhsh.de/de/film_commission/location_guide/genehmigungen.php verweisen auf bereits auf den Maßnahmenkatalog sowie den Arbeitsschutzstandard des BMAS und die Guidelines des EUFCN.
Link zum Maßnahmenkatalog: https://kinematografie.org/service/initiative_wir_wollen_sicher_drehen_06052020.pdf

Quelle: BVK Bundesverband für Kinematographie

 

Neue Förderung Games BW geht an den Start

Ab 1. Juli 2020 ersetzt das neue Förderprogramm Games BW der MFG Baden-Württemberg das bisherige Digital Content Funding.

Mit der Games BW Förderung startet die MFG Baden-Württemberg ein neues Förderprogramm. Es tritt an die Stelle des bisherigen Digital Content Funding (DCF), der ein breites Förderspektrum hatte. Games BW hingegen setzt einen klaren Fokus auf die Unterstützung von Games-Entwickler*innen in Baden-Württemberg.

Die von der Europäischen Kommission notifizierte Richtlinie tritt am 1. Juli 2020 in Kraft. Sie tritt für die Gamesförderung an die Stelle der bisherigen MFG-Vergabeordnung. Anträge nach dem neuen Förderprogramm können ab sofort eingereicht werden.


Gezielte Gamesförderung für Baden-Württemberg

Mit dem neuen Förderprogramm Games BW wird die Entwicklung qualitativ hochwertiger, kulturell oder pädagogisch bedeutsamer digitaler Spiele und innovativer, interaktiver Medienprojekte mit Spielecharakter im Land unterstützt. Für die Gamesförderung stehen in 2020 Etatmittel in Höhe von 600.000 Euro zur Verfügung.

Nach der neuen Richtlinie für die Förderung von Games in Baden-Württemberg werden künftig Games von baden-württembergischen Entwicklungsstudios und Unternehmen, die vorrangig digitale Spiele entwickeln, herstellen oder vertreiben, gefördert.


Deutliche Erhöhung der Förderhöchstbeträge

Wie bisher werden auch im neuen Förderprogramm die Konzeptentwicklung, Prototypenentwicklung und die Produktion von Games gefördert. Die bisherige Vertriebsförderung als eigenständige Förderkategorie entfällt. Vertriebs- und Marketingkosten können jedoch mit bis zu 25 Prozent im Rahmen der Prototypen- und Produktionsförderung geltend gemacht werden.

Die Konzeptförderung wird vom Darlehen auf eine Zuschussförderung umgestellt und der Förderhöchstbetrag verdoppelt sich: Statt bis zu 10.000 Euro sind nun bis zu 20.000 Euro Förderung pro Antrag möglich. Der maximale Förderbetrag für die Förderdarlehen bei der Prototypenförderung erhöht sich um 20.000 Euro auf bis zu 120.000 Euro.

Die größte Steigerung bei der Förderung gibt es bei der Produktionsförderung. Hier steigt der maximale Förderbetrag sowohl bei der Darlehens- als auch der Zuschussförderung von bisher 200.000 Euro auf jetzt 500.000 Euro.


Förderverfahren bleibt bestehen

Wie bisher entscheidet ein Vergabeausschuss über die Förderanträge. Für Förderanträge über 20.000 Euro wird es weiterhin mehrere Einreichfristen pro Jahr geben. Die nächste Einreichfrist ist der 28. Juli 2020. Die erste Jurysitzung nach der neuen Richtlinie ist für den 29. Oktober 2020 vorgesehen.

Die Beantragung von Förderungen unter 20.000 Euro ist jederzeit möglich. Im Zuge der neuen Förderrichtlinie hat die MFG den Antragsprozess und die Formulare optimiert, um die Antragstellung zu erleichtern. Alle Dokumente und Informationen sind auf der neu gestalteten Games BW Website zu finden. Das neue Games BW Portal ist eine Plattform für Games-Entwickler*innen aus Baden-Württemberg mit aktuellen News, Veranstaltungen und allen Informationen rund um die Games-Förderung aus dem Südwesten.

Quelle: MFG Baden-Württemberg

 

Deutscher Dokumentarfilmpreis 2020

Die Nominierungen für den Hauptpreis wurden bekannt gegeben.

Die Jury des Deutschen Dokumentarfilmpreises hat per Videokonferenz aus 122 Einsendungen zwölf Produktionen für den Hauptpreis nominiert, u.a. die von der MFG Baden-Württemberg geförderte Produktion „Kleine Germanen“ von Mohammad Farokhmanesh und Frank Geiger. Der 2003 initiierte Hauptpreis wird seit 2017 jährlich vergeben und ist mit einem Preisgeld von 20.000 Euro verbunden, das SWR und MFG je zur Hälfte stiften. Die Auszeichnung wird traditionell beim SWR Doku Festival vergeben, das angesichts der Corona-Pandemie nicht in gewohnter Form im Juni stattfinden kann.

In drei weiteren Kategorien werden zudem folgende Preise ausgelobt: Die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur vergibt einen mit 5.000 Euro dotierten Preis für einen Film über Künstlerinnen und Künstler oder die Entstehung von Kunst. Einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro vergibt das Haus des Dokumentarfilms - Europäisches Medienforum e.V. Zum dritten Mal gibt es einen weiteren Preis in Höhe von 5.000 Euro für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik, der von der Opus GmbH gestiftet wird.

Nominierte Produktionen Hauptpreis:

„Bamboo Stories“
Deutschland 2019 - 96 Minuten; Buch und Regie: Shaheen Dill Riaz; Kamera: Shaheen Dill-Riaz; Montage: Andreas Zitzmann; Ton: Masrur Rahman Masud, Johannes Schmelzer-Ziringer, Alamgir Hussain; Musik: Eckart Gadow; Produktion: Mayalok Filmproduktion; Koproduktion: SWR / ARTE; Förderung Projektentwicklung: Wissenschaftskolleg zu Berlin

„Bruderliebe"
Deutschland 2019 - 106 Minuten; Buch und Regie: Julia Horn; Kamera: Timm Lange, Arne Wolter, Gerardo Milsztein; Montage: Alexandra Karaoulis, Johannes Hiroshi Nakajima; Ton: Filipp Forberg, Michael Arens, Michael Ciesla; Musik: Jörg Follert/SunSunPark; Produktion: CORSO Film; Koproduktion: ZDF, Zusammenarbeit mit ARTE, Kooperation mit HornFilm; Filmförderung: Film- und Medienstiftung NRW, FFA, Saarland Medien

„Das Wunder von Taipeh"
Deutschland 2019 - 87 Minuten; Buch und Regie: John David Seidler; Kamera: Conny Beißler; Montage: John David Seidler; Ton: Filipp Forberg, ; Musik: Matthias Hornschuh; Produktion: CORSO Film; Koproduktion: WDR; Filmförderung: Film- und Medienstiftung NRW

„Eine Klinik im Untergrund - The Cave"
Syrien, Dänemark, Deutschland, USA und Katar 2019 - 95 Minuten; Buch: Alisar Hasan, Feras Fayyad; Regie: Feras Fayyad; Kamera: Muhammed Khair Al Shami, Ammar Suleiman, Mohammed Eyad; Montage: Per K. Kirkegaard, Denniz Göl Bertelsen; Ton: Peter Albrechtsen; Musik: Matthew Herbert; Produktion: Danish Documentary Production; Koproduktion: ma.ja.de Filmproduktions GmbH, Hecat Studio Paris, Madam Films; Zusammenarbeit mit National Geographic, SWR, TV 2; Filmförderung: DOHA, Sun Yat-Sen Cultural Foundation, International Media Support, The Danish Film Institute Development, Docs Up Fund, Normandie for Peace

„Garagenvolk"
Deutschland 2020 - 95 Minuten; Buch und Regie: Natalija Yefimkina; Kamera: Axel Schneppat; Montage: Nicole Fischer, Lucia Gerhardt, Markus Schmidt, Barbara Toennieshen; Ton: Alexey Antonov, Ivan Arapov; Produktion: Tamtam Film; Koproduktion: MDR, Zusammenarbeit mit ARTE; Filmförderung: Creative Europe Media, BKM, FFHSH, FFA

„Kleine Germanen"
Deutschland/Österreich 2018 - 86 Minuten; Buch: Frank Geiger, Armin Hofmann, Mohammad Farokhmanesh; Regie: Mohammad Farokhmanesh, Frank Geiger; Kamera: Marcus Winterbauer; Montage: Andrew Bird, Frank Geiger, Habiba Laout; Ton: Sönke Strohkark, Gregor Rasek; Musik: Sigfried Friedrich; Produktion: brave new work, Little Dream Entertainment; Koproduktion: Golden Girls Film, SWR in Zusammenarbeit mit ARTE; Filmförderung: FFHSH, Deutscher Filmförderfonds, Film- und Medienstiftung NRW, Filmfonds Wien, MFG Baden-Württemberg, Creative Europe MEDIA, FISA - Filmstandort Austria

„Lost in Face"
Deutschland 2020 - 81 Minuten; Buch und Regie: Valentin Riedl; Animationsregie: Frédéric Schuld; Kamera: Doro Götz; Montage: Ivan Morales; Ton: Andreas Hildebrandt, Simon Bastian Musik: Christian Halten; Produktion: CORSO Film; Koproduktion: FILMSTAHL; Filmförderung: Film- und Medienstiftung NRW, BKM, FFF Bayern

„Lovemobil"
Deutschland 2019 - 103 Minuten; Buch und Regie: Elke Margarete Lehrenkrauss; Kamera: Christoph Rohrscheidt; Montage: Elke Margarete Lehrenkrauss; Ton: Henrik Cordes, Elke Margarete Lehrenkrauss; Musik: Dascha Dauenhauer; Produktion: Elke Margarete Lehrenkrauss
Koproduktion: NDR; Filmförderung: nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH, Stipendium "cast&cut" der Stiftung Kulturregion Hannover;

„Paris Calligrammes"
Deutschland/ Frankreich 2019 - 129 Minuten; Buch und Regie: Ulrike Ottinger; Kamera: Ulrike Ottinger; Montage: Anette Fleming; Sounddesign und Mischung: Detlef Schitto; Produktion: zero one film; Koproduktion: Idéale Audience, INA, ZDF/3Sat; Filmförderung: BKM, Medienboard Berlin Brandenburg, FFA, DFFF, CNC (F)

„Sommerkrieg"
Deutschland/Ukraine 2019 - 79 Minuten; Buch: Tetiana Trofusha, Moritz Schulz ; Regie: Moritz Schulz; Kamera: Christoph Bockisch; Montage: Wolfgang Purkhauser; Ton: Moritz Schulz, Johannes Schelle, Sirius Kestel; Musik: Hannes Bieber; Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg; mit Unterstützung von: Stiftung Landesbank Baden-Württemberg, Etzold Stiftung, Norbert Janssen Stiftung

„The Whale and the Raven"
Deutschland/Kanada 2019 - Minuten; Buch und Regie: Mirjam Leuze; Kamera: Sthan Merrick; Montage: Sandra Brandl; Ton: Brent Calkin, Tyler Lucas, Millar Montgomery; Musik: Jesse Zubot; Produktion: busse & halberschmidt, Cedar Island Films; Koproduktion: National Film Board of Canada, ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE, TOPOS Film, Vizion ; Filmförderung: Film- und Medienstiftung NWR, Province of British Columbia/Film Incentive BC, Canadian Film or Video Production

„Walchensee forever"
Deutschland 2020 - 110 Minuten; Buch und Regie: Janna Ji Wonders, Nico Woche (Co-Autor); Kamera: Janna Ji Wonders, Sven Zellner, Anna Werner; Dramaturgie und Montage: Anja Pohl; Tongestaltung: Jörg Elsner; Musik: Markus Acher, Cico Beck; Produktion: Flare Film; Koproduktion: BR; Filmförderung: FFF Bayern;

 

Quelle: SWR Doku Festival

 

 

Creatables Web-Konferenz

Das Cross-Innovation-Event für die Games-Industrie, KMU, Start-ups und Hochschulen am 17. Juni 2020.

Mit Creatables startet die MFG Kreativ mit Partnern wie unter anderem der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart in Baden-Württemberg das nächste Level nachhaltiger Innovation. Wenn sich Spieleentwickler und -designer, Start-ups und Hochschulen mit den dynamischsten KMUs zusammentun, entstehen zukunftsweisende Innovationen und nachhaltige Produkte.
Creatables, die Verschmelzung von Creative und Sustainable, bedeutet, die Zukunft mit kreativen und nachhaltigen Technologien voranzutreiben und positiv zu beeinflussen. Spieleentwickler und Kreativschaffende sind es gewohnt out-of-the-box zu denken und beweisen regelmäßig, dass Kreativität der Schlüssel zu Innovation ist.
Die Kreativität, die Fähigkeit der spielerischen Ideengenerierung, die Kunst, Spieler nachhaltig zu motivieren, sowie starke Digitalkompetenzen zeichnen die Gamesbranche in besonderem Maße aus.
Diese Innovationskraft der Gamesentwickler bringt die Creatables-Initiative an einen Tisch mit kleinen und mittelständischen Unternehmen, Start-ups und Hochschulen. Dabei steht das Verfolgen der Nachhaltigkeitsziele, der sogenannten Sustainable Development Goals, ganz oben auf der Agenda der Bewegung.
Nachhaltigkeitsziele sind schon jetzt entscheidende Treiber für Trends, die durch Wirtschaft, Wissenschaft, aber auch Gesellschaft und Politik, gebildet werden. Diese geben den Unternehmen wichtige Anreize zur Innovationsentwicklung.
Die Kreativität, die Fähigkeit der spielerischen Ideengenerierung, sowie starke Digitalkompetenzen zeichnen die Kreativwirtschaft in besonderem Maße aus.
Stellen Sie sich vor, was bei einem gemeinsamen "Zusammendenken" von Startups, Spieleentwicklern, KMUs, Hochschulen und Kreativwirtschaft mit solch großem Potenzial an Innovation im Kontext der Nachhaltigkeit entstehen kann!
Melden Sie sich also zu der kostenlosen Webkonferenz der MFG Kreativ am 17. Juni 2020 unter https://creatables.mfg.de an.

Creatives Unite

Die Plattform soll dem Austausch im Kultur- und Kreativbereich innerhalb der EU dienen.

Die Europäische Kommission startet die neue Plattform Creatives Unite für den Austausch von Beschäftigten im Kultur- und KreativbereichMariya Gabriel, EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, sagte dazu: „Wir wollen den Menschen im Kultur- und Kreativbereich helfen, während der aktuellen Corona-Pandemie Informationen auszutauschen. Die Pandemie hat verheerende wirtschaftliche Auswirkungen auf den Kultur- und Kreativsektor. Ich freue mich, dass diese Online-Plattform den Kultur- und Kreativsektoren ein Forum bieten wird, auf dem sie ihre Ideen und Initiativen austauschen und gemeinsam Lösungen als Reaktion auf die Krise erarbeiten können.“

Der Start der Plattform folgt auf eine Videokonferenz der EU-Kulturminister vom 8. April, auf der Kommissarin Gabriel die Initiative ankündigte. Creative FLIP, ein Pilotprojekt des Europäischen Parlaments, das von der Europäischen Kommission unter der Leitung des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem European Creative Hubs Network und anderen Partnern durchgeführt wird, wird bei der Leitung und Betreuung der Plattform helfen. Creatives Unite wird eine zentrale Anlaufstelle für alle sein, die Informationen über Initiativen zur Krisenreaktion des Kultur- und Kreativsektors suchen. Die Plattform wird ihnen helfen, die Vielzahl von Ressourcen zu sortieren, wird Weblinks zu relevanten Netzwerken und Organisationen bereitstellen und bei der gemeinsamen Erstellung und dem Hochladen von Beiträgen zu Lösungsfindungen unterstützen.

Mehr Infos gibt es unter https://creativesunite.eu/.

 

 

Webinare zu "Keen to be green"

Bundesweite Nachhaltigkeitsinitiative der German Film Commissions.

„Keen to be green“! Unter diesem Motto startet das Netzwerk der German Film Commissions gemeinsam mit den Bundesverbänden eine erste bundesweite Nachhaltigkeitsinitiative für GewerkeGreen Filming & TV Experte Philip Gassmann entwickelte dafür speziell auf die einzelnen Gewerke Kamera & Licht, Produktion, Szenenbild und Kostüm zugeschnittene Webinare. Die Teilnahme ist kostenfrei. Unterstützt werden die Webinare von der Deutschen Filmakademie, der Produzentenallianz und dem Produzentenverband e.V.

Alle Termine im Überblick:

Gewerk Szenenbild -> Zur Anmeldung geht es hier
Montag, 18.05.2020 von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Dienstag, 02.06.2020 von 10:00Uhr bis 13:00 Uhr
 
Gewerk Produktion -> Zur Anmeldung geht es hier
Dienstag, 19.05.2020 von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Mittwoch, 03.06.2020 von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
 
Gewerk Kostümbild -> Zur Anmeldung geht es hier
Mittwoch, 20.05.2020 von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Donnerstag, 04.06.2020 von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
 
Gewerke Licht & Kamera -> Zur Anmeldung geht es hier
Montag, 25.05.2020 von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Freitag, 05.06.2020 von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

 

 

Masken & Schutzkleidung in der Region Neckar-Alb

Mit der aktuellen Lage werden Schutzmasken & Schutzkleidung immer wichtiger und immer mehr Unternehmen produzieren diese auch. Ein Beispiel ist die Agentur die Kavallerie, die letztes Jahr mit der Film Commission Region Stuttgart in Cannes waren. Mit ihrer Kunststoffmaske EVERMASK versorgen sie Unternehmen und Privatpersonen mit Masken.

Eine praktische Übersicht über Einkaufsmöglichkeiten von Schutzmasken in den Kreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb hat die Südwestpresse veröffentlicht: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/reutlingen/corona-reutlingen-ueberblick_-wer-liefert-masken_-woher-bekomme-ich-einen-mundschutz_-45661503.html

Autokinos in der Region Neckar-Alb

Einige Kinobetreiber versuchen momentan, trotz Krise Filme zeigen zu dürfen. Die Lösung? Autokinos.  Kultureinrichtungen wie Theater, Kinos und Museen müssen bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Besonders Unternehmen der Kreativwirtschaft sind dadurch hart betroffen. Die Lösung? Autokinos. Problem hierbei ist allerdings noch die behördliche Genehmigung und passende Fläche, genauso wie die geeignete Technik. Die IHK Reutlingen spricht sich für schnelle Genehmigungen für solche Projekte aus. Die Gemeinden sollten diese Projekte unterstützen.

Der Vorteil bei Autokinos ist einfach. Der Abstand zu anderen Besuchern ist kein Problem und Lärm spielt auch keine Rolle, da der Ton via UKW in die Autoradios übertragen wird. Die entsprechende Zuweisung von Frequenzen erfolgt durch die Bundesnetzagentur. Die Landesanstalt für Kommunikation erteilt, bei Vorlage der Voraussetzungen, eine rundfunkrechtliche Unbedenklichkeitsbescheinigung. Sie wird kostenfrei bearbeitet. Mit Autokinos können lokale Kinos unterstützt werden und ein Funke von rückkehrender Normalität gespürt werden.

Weitere Infos zum Projekt in Tübingen via https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Mit-dem-Teilauto-ins-Kino-455193.html

Originalpressemitteilung der IHK: https://www.reutlingen.ihk.de/header/presse/mitteilung/zeit-fuer-autokino/

 

 

Kampagne #bwbleibtkreativ der MFG Baden-Württemberg

Austausch und Unterstützung in Krisenzeiten, Inspiration und Neues entwickeln – im Schulterschluss mit Partnern und den Kreativen im Land.

Eine Krise wie die aktuelle Situation aufgrund der Corona-Pandemie bedeutet erstmal, sich einer nie gekannten Herausforderung stellen zu müssen. In jeder Krise liegt aber auch die Chance, neue Ideen und Strategien für sich zu entwickeln. Oder wie Max Frisch es scharfsinnig auf den Punkt bringt: „Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Im kleinen Wörtchen „nur“ klingt die feine Ironie des großen Schweizer Autors durch. Denn tatsächlich ist es natürlich vor allem dann sehr schwierig, optimistisch in die Zukunft zu schauen, wenn man gerade um seine Existenz bangen muss. 

Die Geschichte allerdings gibt Frisch Recht. Es waren immer wieder Krisen und Umbrüche, die Menschen zum Umdenken gebracht und kreative Prozesse in Gang gesetzt haben. Fest steht: Es fällt leichter, sich zu motivieren und in einen lösungsorientierten Schaffensmodus zu finden, wenn man weiß, man ist nicht allein. Wenn alle an einem Strang ziehen und sich gegenseitig beflügeln, hilft das dabei, nach vorne zu blicken.

Baden-Württemberg bleibt kreativ

Mit Berichten, Beispielen und Hilfestellungen möchte die MFG auf die Situation in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Land aufmerksam machen, Inspiration vermitteln und die Akteure noch besser miteinander vernetzen. Absagen und Verluste tun weh, aber hieraus soll kein Stillstand entstehen. Im Gegenteil: Schon jetzt oder gerade jetzt ist die Zeit, das Bisherige zu überdenken und zu schauen, wo sich neue Chancen bieten könnten. Mit der Kampagne #bwbleibtkreativ möchten die MFG und ihre Partner die Kreativen im Land ermutigen, weiterzumachen, neue Ideen zu entwickeln (oder aus den zu Schubladen holen)und gemeinsam Allianzen formen.

Neben der laufenden Informationskampagne der MFG zu konkreten Hilfsangeboten wird die Aktion #bwbleibtkreativ Kultur- und Kreativschaffende in ihrer jetzigen Situation vorstellen. Gezeigt wird, wie die Kreativen jeweils ganz individuell mit der neuen Lage umgehen, sie weiterdenken und mit ihr weiterarbeiten. Dass vielen Kreativen – vor allem Soloselbstständigen – das Wasser bis zum Hals steht, wird dabei deutlich werden. Aber dennoch soll auch der Blick nach vorne gerichtet werden auf Geschäftsmodelle, die neu geschmiedet oder kurzerhand erweitert werden, auf neue Plattformen, die bespielt werden und vieles mehr. Kurz: Es geht um all das Neue, das aktuell entsteht.

Von Kreativen für Kreative

Die crossmedial angelegte Kampagne beinhaltet Bewegtbildformate, Instagram-Storys, Podcasts und redaktionelle Beiträge. Im Zentrum stehen kurze Video-Porträts, in denen Kreative als Best Practices zeigen, wie sie Kraft schöpfen und weiter an Ideen arbeiten. Ergänzend werden auf der MFG-Website einzelne Themen in der Interviewreihe „Kreativ Arbeiten in Krisenzeiten“ vertieft.

Der Instagram-Kanal der MFG wird zum Marktplatz und vermittelt zwischen Kreativen mit konkreten Bedarfen und Angeboten. Hier werden auch praktische Tipps zu wirtschaftlichen, finanziellen und kommunikativen Fragen verbreitet. Hinzu kommen Gespräche mit Expert*innen im MFG-Podcast zum sich stetig ändernden Status quo und Hilfsmöglichkeiten.

Die MFG setzt die Kampagne gemeinsam mit Bruno Fritzsche um, Geschäftsführer der Videoproduktion Hawkins & Cross und Gewinner der Wettbewerbe IDEENSTARK 2018 und Ideentanke 2019. 

Autorin: Ines Goldberg

Mehr Infos:

Service / Corona
Informationsseite #bwbleibtkreativ
Interview: Kreativ arbeiten in Krisenzeiten

Aktuelle Dreharbeiten in der Region

Umgang mit Filmdrehs während Covid-19.

Aufgrund der momentanen Situation der Coronakrise sind landesweit Produzenten und Filmschaffende auf gültige Informationen zu Dreharbeiten in ihrer Region angewiesen – natürlich auch in Baden-Württemberg.

Aktuell gibt es keine allgemeingültige oder landesweite Regelung. Sollten Fragen zu Dreharbeiten in Land- und Stadtkreisen oder Kommunen in der Region Neckar-Alb (Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalb) aktuell werden, kann sich telefonisch oder per Mail unter  info@film-neckaralb.de an die Film Commission Region Neckar-Alb gewandt werden. Wir werden mit den zuständigen Ansprechpartnern verbinden oder mit Alternativen weiterhelfen.

Wir können nur bitten, auf den gesunden Menschenverstand zu hören, Dreharbeiten in größeren Teams zunächst zu unterlassen und sich bewusst zu sein, dass die Gesundheit aller an erster Stelle steht.

Die Film Commissions der Regionen orientieren sich in Bezug auf ihre Betriebsabläufe an den Vorgaben der Gesundheitsbehörden und der Landesregierung. Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen werden von uns umgesetzt. Unsere Termine und Veranstaltungen sind daher bis auf weiteres abgesagt. Wir sind telefonisch und per E-Mail jedoch wie gewohnt erreichbar.

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Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm erstellt. Unternehmen und Selbstständige, die aufgrund der Coronapandemie in Liquiditätsengpässe kommen, können zur Überbrückung bis zu 30.000 € Soforthilfe erhalten. Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten.

Antragsberechtigt sind Unternehmen oder Selbstständige mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Alle weiteren Informationen zum Soforthilfeprogramm finden Sie hier. Der Link zur Antragstellung ist hier.

Außerdem hat das Wirtschaftsministerium auch eine Corona-Hotline eingerichtet, an die sich Unternehmen mit Fragen zur Geschäftsschließung und Hilfsangeboten wenden können. Außerden gibt es eine informative Übersicht über die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten der L-Bank und Bürgschaftsbank Baden-Württemberg.

Mehr Information gibt es auf der Übersichtsseite der MFG: https://film.mfg.de/service/corona-krise/

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Eine Übersicht der Unterstützungsmöglichkeiten für Filmschaffende auf der Webseite der Filmförderung der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg: https://film.mfg.de/service/corona-krise/

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Verschiedene Stellungnahmen von Verbänden zur Coronakrise können Sie hier nachlesen: https://film.region-stuttgart.de/aktuelles/news.html und https://film-neckaralb.de/news/

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Hier finden Sie weitere Informationen zu Unterstützungshilfen für kreativwirtschaftliche Unternehmen: https://film.region-stuttgart.de/aktuelles/meldung/unterstuetzungshilfen-fuer-kreativwirtschaftliche-unternehmen.html

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Der Filmverband Südwest hat eine Umfrage zur aktuellen Situation von Kreativschaffenden in Baden Württemberg gestartet. Diese soll dabei helfen, den Ministerien und der Förderung diesen Schaden genauer zu beziffern.

Link zur Umfrage: https://forms.gle/V1AYE6kDCxXDN1nH6

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Eine bundesweite Umfrage zu den Auswirkungen von COVID-19 ("Coronavirus") auf die Kultur- und Kreativwirtschaft: http://bit.ly/corona-kreativwirtschaft

Bitte nehmen Sie daran teil und zeigen Sie, welche Auswirkungen die Krise auf die Branche hat.

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#Keepit!

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart ruft zur Unterstützung aller Kreativen im Land auf.

Wir unterstützen alle Kreativen. Daher verzichten wir auf die Erstattung von Eintrittskarten und anderen Beiträgen an Kulturbetriebe und Kreativschaffende. Wir brauchen Kultur in all ihren Formen. Und sie braucht uns jetzt!

Bitte teilen Sie diesen Aufruf auf allen sozialen Medien. #Keepit!

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Sobald es weitere Neuigkeiten gibt, werden wir sie auf unseren Kanälen veröffentlichen.

 

"Verantwortung und Solidarität" - Film und Fernsehen stehen zusammen

Stellungnahme der Produzentenallianz zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die Film- und Fernsehwirtschaft.

Die durch den Corona Virus ausgelöste weltweite Pandemie, trifft auch die Film- und Fernsehproduktionswirtschaft in Deutschland mit voller Wucht. Diese Industrie prägt in besonderem Maße die Identität des Landes und strahlt in Europa und die Welt aus. Daher ist es aus Sicht der Produzentenallianz von besonderer Bedeutung, dass durch die aktuelle Pandemie keine irreparablen Schäden für Unternehmen und ihre Beschäftigten entstehen.
„Das Corona-Virus stellt mit seinen globalen Auswirkungen eine noch nie dagewesene Herausforderung für uns alle dar. Um die Ausdehnung des Virus zu verhindern, werden immer weitreichendere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen, mit unmittelbaren Folgen auch für die deutsche Produktionswirtschaft. Für die Produzentenallianz ist es daher von besonderer Bedeutung, einer möglichen irreversiblen Schädigung der Film- und Fernsehproduktionswirtschaft entgegenzuwirken. Aus diesem Grund hat der Gesamtvorstand der Produzentenallianz am heutigen Tag via Telefonkonferenz in einer außerordentlichen Sitzung getagt, um zur aktuellen Situation für die Film- und Fernsehbranche in unserem Land Stellung zu beziehen. Darin möchten wir zum einen unsere uneingeschränkte Solidarität gegenüber unseren Partnern zum Ausdruck bringen – diese im Gegenzug aber auch einfordern. Deshalb schlagen wir konstruktive und vor allem gemeinsame Schritte für die Bewältigung der Krise vor, um die Branche vor einer existenzbedrohenden Situation zu schützen“, so Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz.


Die Stellungnahme der Produzentenallianz zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Film- und Fernsehbranche:
1. Den am Freitag vorgestellten, umfassenden „Schutzschirm“ des Bundes für die deutsche Wirtschaft mit Krediten, Liquiditätshilfen, Bürgschaften, Steuerstundungen und Kurzarbeitergeldregelungen begrüßen wir sehr. Wir fordern die Firmen der deutschen Film- und Fernsehproduktionswirtschaft auf, im erforderlichen Maße zügig und umfassend in die Beantragung zu gehen.
2. Die Produzentenallianz erklärt sich insbesondere auch solidarisch mit ihren Partnern am Set, den Kreativen und Filmschaffenden, aber auch den Verwertern der Produktionen in Verleih, Kino, Festivals und bei den Sendern. Wir appellieren nachdrücklich an einen Schulterschluss aller Branchenteilnehmer. Gemeinsam müssen wir alles tun, um durch diese schwere Krise zu kommen.
3. Wir bitten die Hauptauftraggeber der deutschen Fernsehproduktionswirtschaft, ARD, ZDF, RTL, ProSiebenSat.1 und RTL ZWEI, zu einer verantwortungsvollen und transparenten Vorgehensweise den Produzent*innen gegenüber bei begonnenen Produktionen oder vor Beginn stehenden Produktionen zu gelangen. Die Sicherheit der Beschäftigten und die Eindämmung der Verbreitung des Corona Virus stehen für uns im Vordergrund und deshalb richten wir uns selbstverständlich nach den behördlichen Anordnungen. Die Produzent*innen dürfen mit den Risiken und immensen Zusatzkosten abgebrochener oder nicht begonnener Produktionen nicht alleine gelassen werden. Wir brauchen in Ergänzung des nationalen Schutzschildes nun einen gemeinsamen Schutzschirm der auftraggebenden Sender für die Unternehmen der deutschen Film- und Fernsehproduktionswirtschaft, der auch für die durch Produktionsverschiebungen und –unterbrechungen entstehenden Zusatzkosten aufkommt. Jetzt zählt Solidarität und gemeinsames Vorgehen! Wir bitten die Sender darum, umgehend zu grundsätzlichen Verständigungen hierüber mit der Produzentenallianz zu gelangen. Dabei müssen alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, insbesondere auch um die Liquidität der Produktionsfirmen zu sichern.
4. Die Förderinstitutionen FFA, der DFFF, die BKM Filmförderung und die Länderförderer werden gebeten, ihre Förderrichtlinien umgehend der Ausnahmesituation anzupassen. Nachfinanzierungsmöglichkeiten für
abgebrochene oder verschobene Produktionen müssen in den Richtlinien ebenso wie die Aussetzung von Rückzahlungsansprüchen geschaffen werden, es muss alternative Verwertungsmöglichkeiten unter Aufhebung der Sperrfristen geben. Soweit hierzu erforderlich, muss die BKM durch eine unverzügliche Änderung der Richtlinien und/oder durch eine umgehende Änderung des FFG und eine großzügige Handhabung der BHO die Rahmenbedingungen sicherstellen.
5. Das von der Beauftragten für Kultur und Medien, den Ländern und Kommunen am 13.3. angekündigte Hilfsprogramm im Kultur- und Medienbereich kündigt auch Hilfen für „Härtefälle“ an, es sollte zeitnah konkretisiert und flexibel ausgerichtet sein, so dass gerade auch die kleinen Betriebe der deutschen Film- und Fernsehproduktionswirtschaft daran partizipieren können.
6. Die Produzentenallianz regt eine rasche gemeinsame Abstimmung der BKM und der FFA mit den Länderförderern zur weiteren Konkretisierung der notwendigen Einzelmaßnahmen an. Hieran sollte die ganze Branche beteiligt werden.
7. Besondere Bedingungen gelten für den nicht geförderten und nicht durch Sender beauftragten Bereich der Werbung. Die Produzentenallianz appelliert im Namen der Sektion Werbung an die werbetreibenden Unternehmen und die Werbeagenturen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden und mit anstehenden Dreharbeiten verantwortungsvoll umzugehen. Wir appellieren an die Auftraggeber mit den Produzent*innen gemeinsame Regelungen zu suchen, wie man mit dieser Ausnahmesituation fair und zielführend umgeht.
8. Die Produzentenallianz schaltet für die Betriebe der deutschen Film- und Fernsehproduktionswirtschaft eine Hotline, die zwischen 9.00 und 18.00 Uhr täglich ab Dienstag, 17.3.2020 unter den Telefonnummern 030-2067088-0 und 030-2067088-24 zu erreichen ist. Darüber hinaus sind alle schriftlichen Anliegen zu richten an info@produzentenallianz.de. Eine umgehende Bearbeitung erfolgt.


Zur Produzentenallianz
Die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen (kurz: Produzentenallianz) ist die unabhängige Interessenvertretung der Produzentinnen und Produzenten in Deutschland von Film-, Fernseh- und anderen audiovisuellen Werken. Sie repräsentiert mit rund 270 Mitgliedern die wichtigsten Produktionsunternehmen und ist damit der maßgebliche Produzentenverband in Deutschland. Im nationalen und internationalen Rahmen tritt die Produzentenallianz gegenüber Politik, Verwertern, Tarifpartnern und allen Körperschaften der Medien- und Kulturwirtschaft für die Belange der Produzentinnen und Produzenten ein.

 

Quelle: Pressemitteilung der deutschen Produzentenallianz vom 16.3.2020

 

 

 

Umfrage Auswirkungen des Coronavirus auf FreiberuflerInnen und Kleinstunternehmen

Bundesweite Verfügbarkeit der Kurzumfrage des Wirtschaftministeriums Sachsen

Auf die Nachfrage aus dem Wirtschaftsministerium Sachsen hin wurde eine Kurzumfrage gestartet, um ein Stimmungsbild aus der Szene zu bekommen, wie sie die Ausbreitung des Coronavirus auf die Kreativwirtschaft auswirkt. Die Umfrage ist nun aufgrund starker Rückmeldungen bundesweit verfügbar.

Es geht um ein sachliches Bild insbesondere zu den Auswirkungen auf die FreiberuflerInnen und Kleinstunternehmen zu zeichnen.

Link zur Umfrage: http://bit.ly/corona-kreativwirtschaft

Facebook Beitrag Kreative Deutschland zur Umfrage

 

 

 

 

Dringende Empfehlung für Dreharbeiten in Filmteams

Das offizielle Statement der BVK - German Society of Cinematographers.

Zum Schutz der Filmschaffenden rät der BVK dringend dazu, alle Vorbereitungs- und Dreharbeiten, die nicht der Information dienen, sofort einzustellen. Dazu gehören auch Motivbesichtigungen, Kostümproben und Begehungen.Die vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichten Verhaltensmaßnahmen sind weder am Set noch z.B. in einem Maskenmobil zu gewährleisten.
Personen über 60 und alle, die an Herz- Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Bluthochdruck, chronischen Atemwegserkrankungen und Krebs leiden, sollten keinesfalls an Dreharbeiten in einem normalen Spielfilmumfeld teilnehmen. Sie gehören zur besonders gefährdeten Gruppe und eine Infektion kann lebensbedrohende Folgen haben.
Berufsimmanent wird von Filmschaffenden eine hohe Mobilität erwartet, die zwangsläufig zu einem großen Bewegungsradius im öffentlichen Raum führt. Dem Filmschaffenden ist es allein nicht möglich, auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angemessen und im Sinne der empfohlenen Verhaltensregeln zu reagieren.
Wenn Produktionen nicht bereit sind, ihre Projekte zu stoppen, müssen alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um die Mitarbeiter zu schützen. Wir weisen hiermit ausdrücklich auf die Fürsorgepflicht der Produktion für ihre Mitarbeiter hin, die sich dann auch in der jeweiligen Gefährdungsbeurteilung und den Vorsorgemaßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz niederschlagen und selbstverständlich schriftlich dokumentiert werden muss.


Quelle: Vorstand des Berufsverbandes Kinematografie (BVK) e.V.


Nützliche Links:
https://www.aacamera.org/allgemein/coronavirus-und-dreharbeiten/
https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtlicheauswirkungen. html;jsessionid=4D7B22DE135C2167A2CD64BC1B279E7C?nn=67370
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risiko_Grossveranstaltun gen.pdf?__blob=publicationFile



 

1. NetzwerkFilm 2020

EDIT: Aufgrund der rapiden Verbreitung des Coronavirus muss die Veranstaltung am 24. März leider entfallen.

Das NetzwerkFilm ist ein regelmäßiges Treffen der Filmschaffenden der Region Neckar-Alb. Neben kurzen Impulsvorträgen gibt es die Möglichkeit, sich selbst und eigene Projekte vorzustellen und sich mit anderen Filmschaffenden zu vernetzen.

Dieses Mal sind wir eingeladen in die historische Villa der IHK in Reutlingen.

Diese wird derzeit im Rahmen des Projekts „Digital Hub Neckar-Alb und Sigmaringen“ als neuer Coworking Space für StartUps, junge Unternehmern, Digitale Nomaden und kreative Teams entwickelt und ist auch als Location ein wirklich spannender Ort.

Zum Start wird es interessante Angebote wie zum Beispiel einen kostenlosten Probemonat, Beratungsgutscheine etc. geben. Der Leiter des DigitalHubs, Herr Warnke, wird uns das Haus zeigen und uns das Projekt vorstellen.

Im Anschluss erzählen uns die zwei Filmemacherinnen Caroline Rosenau und Ulla Barthold zu ihrem schwäbischen Crowdfundingprojekt „AN DIESEM EINEN TAG“. Dabei geht es um acht Blickwinkel zu vier globalen Ereignissen in drei Jahrzehnten und die Frage „Wo warst Du an diesem einen Tag?“. Der Film befindet sich aktuell in der Finanzierungsphase über die Plattform Startnext und wir sind gespannt, welche Erfahrungen die Beiden bisher damit gemacht haben und wie ihre weiteren Pläne sind.
Danach ist bei Essen und Getränken noch Zeit zum Austausch und Netzwerken.

Termin „NetzwerkFilm“
Datum Dienstag, 24. März 2020
Ort Haus der Wirtschaft / IHK Reutlingen
Hindenburgstraße 54
72762 Reutlingen
Uhrzeit 18 Uhr

Sollte jemand von euch ebenfalls sich, sein Unternehmen, seine Arbeit oder ein aktuelles Projekt vorstellen wollen, kann sich gerne melden. (info@film-neckaralb.de)

Die Film Commission freut mich sehr auf euer Kommen, inspirierende Vorträge und natürlich auf spannende Gespräche.

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Stellenangebot der Merz Akademie

Professur im Bereich Film und Video, 80%.

Die Merz Akademie ist eine staatlich anerkannte Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien in gemeinnütziger Trägerschaft. Die Bereiche Crossmedia Publishing, Film und Video, New Media und Visuelle Kommunikation werden als distinkte, jedoch eng verwandte Studiengebiete betrachtet. Mit ca. 250 Studienplätzen, einem Bachelor und einem Master of Arts Studiengang sowie der Betonung der Theorie im Lehr- und Forschungsprofil ist sie eine einzigartige Einrichtung.

Es gehört zu den strategischen Zielen der Merz Akademie, den Anteil von Frauen in Leitung, Forschung und Lehre deutlich zu steigern. Bewerbungen von Frauen für die folgende Stelle sind deshalb besonders erwünscht.

Gesucht wird eine Person mit einer national und international beachteten filmischen Praxis sowie hochschulpädagogischer Erfahrung, die in Forschung und Lehre insbesondere dokumentarische, essayistische und/oder künstlerische Formate vertritt. Forschung und Lehre im Bereich Film und Video an der Merz Akademie sollen in stetiger Korrespondenz zum zeitgenössischen Funktionswandel des Filmbilds, zu den Implikationen des digitalen Medienumbruchs und den aktuellen ästhetischen und politischen Herausforderungen zeitbasierter visueller Narration geschehen. Erwartet wird ästhetische Experimentalität, mediale Reflexivität und eine ausgeprägte Affinität zu kultur- und gesellschaftskritischer Theoriebildung.

Die Aufgaben umfassen darüber hinaus die Beteiligung an Forschungsprojekten, Kooperationen und an der Selbstverwaltung der Hochschule. Gute Englischkenntnisse sind erwünscht. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet; Ziel ist eine dauerhafte Beschäftigung nach positiver Evaluation. Es gelten die Einstellungsbedingungen nach § 47 LHG Baden-Württemberg.

Die Stelle ist zum Wintersemester 20/21 zu besetzen. Wenn Sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, wird die Präsentation eines Lehr- und Forschungskonzepts und Angaben zu Referenzen erwartet. Ihre aussagekräftige, schriftliche Bewerbung wird bis zum 13. März 2020 erwartet. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung nicht per E-Mail. Eventuelle Rückfragen richten Sie bitte an personal@merz-akademie.de.



 

Reminder: Einreichungen für den deutschen Dokumentarfilmpreis

Filme für den Wettbewerb 2020 können bis zum 1. März eingereicht werden.

Filmemacherinnen und -macher haben bis zum 1. März 2020 wieder die Möglichkeit, Dokumentarfilme und Dokumentationen für den Deutschen Dokumentarfilmpreis und weitere Preise 2020 einzureichen.
Diese müssen zwischen dem 1. März 2019 und dem 28. Februar 2020 im Kino oder auf einem Festival uraufgeführt worden sein oder ihre Erstausstrahlung in einem deutschsprachigen Fernsehprogramm gehabt haben. Erforderlich ist eine Mindestlänge von 50 Minuten. Aus den eingereichten Werken trifft eine Vorjury eine Auswahl von rund 20 Filmen, aus der die Hauptjury zwölf Filme nominiert. Alle Preise werden im Rahmen des vierten SWR Doku Festivals verliehen, das vom 17. bis 20. Juni 2020 in Stuttgart stattfindet.


Der Deutsche Dokumentarfilmpreis ist mit 20.000 Euro dotiert und einer der wichtigsten Preise des deutschsprachigen Films. Seit 2003 vergibt der SWR in Kooperation mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg diesen bedeutenden Hauptpreis.
Zusätzlich verleiht das Haus des Dokumentarfilms einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro für einen herausragenden Nachwuchsfilm. Über beide Preise entscheidet eine unabhängige Jury aus sieben Repräsentanten des Film- und Kunstschaffens aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Einen weiteren Preis für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik, dotiert mit 5.000 Euro – gestiftet von der der Opus GmbH -- vergibt eine eigene Jury. Dieser prämierte Film wird auch auf dem Musikfestival ‚Jazz Open‘ gezeigt.
Es ist geplant, dass mit dem „Preis der Leserjury der Stuttgarter Zeitung“ auch 2020 wieder ein Publikumspreis mit 5.000 Euro verliehen wird.

Die Preise werden am 19. Juni 2020 im Rahmen des SWR Doku Festivals verliehen. Dieses findet vom 17. bis 20. Juni 2020 im Stuttgarter Metropol-Kino und im Haus der Katholischen Kirche auf der Königstraße statt. Alle nominierten Filme werden auf diesem Festival öffentlich aufgeführt. Anschließende Diskussionsrunden mit den Filmemacherinnen und -machern sind ebenfalls wieder vorgesehen. Neben den Wettbewerbsfilmen werden weitere Dokumentarfilme gezeigt, darunter Porträts, Reportagen, Transmediaprojekte oder Projekte des Jungen Angebots von ARD/ZDF. Integriert in das Festival ist ‚Dokville‘, der jährliche Branchentreff des Hauses des Dokumentarfilms. Das SWR Doku Festival und Dokville bieten damit vier Tage viel Film und Gespräch für alle Fans von dokumentarischen Produktionen. Ein medienpädagogisches Angebot begleitet das Festival. Weiterer wichtiger Träger des Festivals ist die Landesanstalt für Kommunikation.

Die Einreichungen können ab sofort online auf der Seite www.swr-doku-festival.de erfolgen. Hier sind auch weitere Details zum Reglement sowie die Möglichkeiten der Filmübermittlung aufgeführt.
 

 

Filmfestivals in Baden-Württemberg gründen ein gemeinsames Netzwerk

Das erste Vernetzungstreffen fand am 16. Januar 2020 statt.

Das bewegte Bild ist ein wichtiger Motor für die kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft Baden-Württembergs. Durch den stetigen Rückgang der Kinozahlen und die Zunahme von Streamingdiensten kommt den Filmfestivals eine immer größere Bedeutung und Rolle in der Filmlandschaft zu.

Im Rahmen der Filmkonzeption III des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg haben sich Mitte 2019 Vertreter*innen der baden-württembergischen Filmfestivals zum ersten Mal getroffen, um ihre Konzepte, Fragen und Rahmenbedingungen zu diskutieren. Dabei zeigte sich, dass die räumlichen, personellen und finanziellen Bedingungen der Filmfestivals in Baden-Württemberg häufig schwierig sind und den zunehmenden Aufgaben und Funktionen längst nicht mehr gerecht werden.
Infolge dieser gemeinsamen Erkenntnis kam es am 16. Januar 2020 zum ersten Vernetzungstreffen in Stuttgart.

In Anlehnung an die bundesweite Initiative AG Filmfestivals, die sich bereits im Sommer 2019 konstituierte, waren sich die teilnehmenden Festivalorganisator*innen darüber einig, ein regionales Pendant ins Leben zu rufen, um den Austausch untereinander sowie die gemeinsame Kommunikation nach außen als ‚Verbund‘ baden-württembergischer Filmfestivals zu verstärken. Die Festivalvertreter*innen werden zunächst ohne Rechtsform zwei- bis dreimal jährlich zusammenkommen.

Filmfestivals leisten in den jeweiligen Kommunen, Regionen und darüber hinaus einen immer größeren Beitrag für Gesellschaft und Kultur. Dabei erzielen die Festivals große Effekte und Mehreinnahmen für ihre jeweiligen Standorte hinsichtlich Tourismus und Handel, Standortmarketing und Imageaufwertung, aber auch als Ausbilder und Arbeitgeber. Besonders wichtig ist neben Aspekten der Kultur, der Kreativwirtschaft und des Standortmarketings der Beitrag, den die Filmfestivals für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und Diskurs leisten.

Inhaltlich stehen Fragen wie die Vermittlung von Medienkompetenz, Filmvermittlung als Kulturgut, die Pflege des filmhistorischen Erbes, Digitalisierung und technologische Entwicklung sowie die Zukunft des Kinos als Abspielort im Mittelpunkt der Festivalarbeit. Ergänzend geht es um Themen wie Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion. Studien haben gezeigt, dass Filmfestivals auch ein Publikum erreichen, das weder oder nicht mehr in Kinos geht noch kontinuierlich lineares Fernsehen schaut (www.filmfestival-studien.de).

Zugleich hat sich die Rolle von Filmfestivals in der Auswertungskette von Filmen in den vergangenen Jahren auch in Baden-Württemberg drastisch verändert und stellt die Veranstalter*innen im Südwesten vor immer größere finanzielle Herausforderungen. Das Abspielen der Filme im Rahmen eines Festivalprogramms wird von Filmverleihern, Weltvertrieben und Produzent*innen nicht mehr nur als Marketingmaßnahme gesehen, sondern als Teil der Auswertungskette und der Refinanzierung der Produktionskosten. Dotierte Filmpreise, die viele Festivals verleihen, steigern zudem die Wahrnehmung eines Films und dienen hierbei als Qualitätssiegel. Weiterhin werden umfangreiche Aktivitäten in den sozialen Medien nicht nur erwartet, sondern sind als Kommunikations- und Marketinginstrumente unabdingbar. Gleichzeitig sind stete Anpassungen im Bereich des Datenschutzes notwendig. Dieser zusätzliche personelle und finanzielle Aufwand sprengt allerdings das Budget der meisten Festivals. Die Fördergelder müssen daher nach Auffassung der Festivalveranstalter*innen dringend den aktuellen Entwicklungen angepasst werden.

Die Festivalmacher*innen betonen, dass mit der Zunahme von Streamingdiensten zusätzlich zu Kino, Fernsehen und klassischen Filmdatenträgern und der damit einhergehenden starken Veränderung des Konsumverhalten des Publikums Filmfestivals die Aufgabe zukommt, Kino als sozialen Ort, Erlebnisraum und kulturelle Institution lebendig und attraktiv zu halten. Filmfestivals stärken und stützen in einem erheblichen und steigenden Maß den Erhalt der Kinolandschaft.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit des Filmfestivalnetzwerks BW sind – eng abgestimmt mit der bundesweiten AG Filmfestivals – der Informations- und Wissensaustausch, eine gemeinsame Jobbörse sowie Fragen in den Bereichen der Festivalorganisation, Technik, Nachhaltigkeit, die Generierung von Synergieeffekten sowie die Formulierung eines gemeinsamen Code of Ethics.

Darüber hinaus geht es um die Verstärkung der Wahrnehmung und Sichtbarkeit als Verbund und der einzelnen Filmfestivals mit ihren unterschiedlichen Profilen, die Formulierung gemeinsamer Forderungen und Ziele im politischen Raum und die Vernetzung mit anderen Verbänden und Institutionen.

Liste der z. Zt. teilnehmenden Festivals:
Biberacher Filmfestspiele, dokka - Dokumentarfilmfestival Karlsruhe, Fernsehfilmfestival Baden-Baden, Film- und Medienfestival gGmbH (Internationales Trickfilm-Festival Stuttgart, Raumwelten Ludwigsburg), Filmboard Karlsruhe e.V. (Independent Days | Internationale Filmfestspiele Karlsruhe), Filmbüro Baden-Württemberg e.V. (Filmschau Baden-Württemberg, Indisches Filmfestival), Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart, Girls Go Movie Mannheim, Internationales Filmfest Mannheim-Heidelberg, NaturVision Filmfestival Ludwigsburg, Spotlight Festival für Bewegtbildkommunikation Stuttgart, Stuttgarter Filmwinter - Festival for Expanded Media



 

Save The Date: NetzwerkFilm Frühling 2020

Unser nächstes NetzwerkFilm Treffen findet am 24. März statt!

Das NetzwerkFilm ist der Stammtisch für Film und Medienschaffende aus der Region Neckar-Alb – zum Austauschen, Netzwerken und Informieren.

Wir freuen uns über euer Interesse. Nur zusammen geht’s voran.

Weitere Infos folgen.

 

 

 

Aktuelle Einreichfristen der MFG Baden-Württemberg

Die Fristen im Februar.

Im Februar gibt es bei der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg folgende Einreichfristen:

18. Februar

  • Produktionsvorbereitung: Darlehen für vorbereitende Maßnahmen zur Herstellung von Kino- und Fernsehfilmen
  • Produktion: Darlehen für die Herstellung von Kino- und Fernsehfilmen
  • Drehbuch: Für die Herstellung von Drehbüchern (Spielfilm, fiktionale Stoffe) kann ein erfolgsbedingt rückzahlbares Darlehen beantragt werden.

Mehr Infos zu den Einreichfristen gibt es hier.

 

 

 

Ökologische Nachhaltigkeit Förderkriterium bei baden-württembergischer Filmförderung

Zukünftig verpflichtende Berechnung der CO₂-Emissionen bei Förderanträgen.

Als erste regionale deutsche Filmförderung hat die baden-württembergische Medien- und Filmgesellschaft (MFG) mit Beginn des aktuellen Förderzyklus ökologische Nachhaltigkeit zu einem Förderkriterium gemacht. Seit dem 5. November 2019 ist bei allen Förderanträgen für die Produktion von Filmen und Serien eine detaillierte Selbstauskunft zu geplanten ökologisch nachhaltigen Maßnahmen bei den Dreharbeiten verpflichtend, von der Vermeidung von Flugreisen für das gesamte Drehteam und dem Verzicht auf Dieselgeneratoren zur Stromerzeugung über den Einsatz von Ökostrom und LED-Scheinwerfern bis zur Mülltrennung und -vermeidung. Diese Selbstauskunft bezieht die MFG-Vergabejury bei ihren Förderentscheidungen mit ein.
In einem weiteren Schritt verlangt die MFG nun für die Entscheidungen ihrer Vergabejury noch präzisere Angaben zur Umweltbilanz der beantragten Produktionen. Mit dem neuen Förderzyklus, der am 19. Februar 2020 beginnt, ist für alle bei der MFG beantragten Förderprojekte auch eine detaillierte Berechnung des sogenannten CO₂-Fußabdrucks, also der voraussichtlich hervorgerufenen CO₂-Emissionen, vorgeschrieben. Für diese Berechnung stellt die MFG einen von ihr für die Film- und TV-Branche eigens entwickelten CO₂-Rechner zur Verfügung. Die CO₂-Emissionen der Film- und TV-Branche eines Landes wie Deutschland sind höher als gemeinhin angenommen. Laut einer französischen Studie sind diese so hoch wie die der gesamten Telekommunikationsbranche. Die CO₂-Emissionen einer Filmproduktion lassen sich aber, das hat eine MFG-Studie ergeben, durch eine Umstellung des gesamten Produktionsprozesses annähernd halbieren.
„Wir wollen mit unseren staatlichen Fördermitteln auch zu einer Umstellung in der deutschen Filmproduktion hin zu einer weniger klimaschädlichen Produktionsweise beitragen. Deshalb ist bei zukünftigen Anträgen die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks verpflichtend. Aber wir arbeiten nicht mit Verboten, sondern mit Anreizen. Wer Filme und Serien ökologisch nachhaltig dreht, erhöht bei uns seine Chancen auf Förderung“, so der MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen. „Mit unserem eigens für die Film- und TV-Branche entwickelten CO₂-Rechner können die  Produktionsunternehmen sich frühzeitig eine Übersicht über den CO₂-Verbrauch ihrer Produktion verschaffen, Einsparpotentiale erkennen und diese durch entsprechende Planung bereits in der Vorbereitungsphase realisieren.“
Ab Jahresmitte 2020 plant die MFG außerdem ein zusätzliches Förderinstrument, aus dessen Etat ausschließlich besonders umweltfreundlich hergestellte Film- und Serienproduktionen gefördert werden sollen. Dieses Förderinstrument wird derzeit entwickelt.  

CO₂-Rechner zur Ermittlung des CO₂-Fußabdrucks

Die  MFG hat den CO₂-Rechner im Jahr 2016 bei der Tübinger Firma KlimAktiv in Auftrag gegeben.  Der CO₂-Rechner ist auf die spezifischen Bedürfnisse der Film- und TV-Branche zugeschnitten und wird seither in Zusammenarbeit  mit dem Produktionsbetrieb des  Südwestrundfunks und anderen Partnern anhand von konkreten Filmprojekten kontinuierlich im Praxistest optimiert. Der CO₂-Rechner erlebt derzeit eine sehr große Nachfrage aus der gesamten deutschen TV- und Filmbranche. Er wird von der MFG zur Verfügung gestellt.
Mit dem CO₂-Rechner werden für die einzelnen  Produktionsstadien von der Vorproduktion über die Dreharbeiten bis zur Postproduktion die zu erwartenden  CO₂-Emissionen detailliert berechnet. Es wird aufgeschlüsselt, wodurch diese Emissionen verursacht werden,  zum Beispiel durch Strom, Wärmeverbrauch, Mobilität, Hotelübernachtungen des Teams, Catering oder Kulissenbau.
Bei MFG-Anträgen auf Produktionsförderung müssen ab dem 19. Februar 2020  mithilfe des  CO₂-Rechners zunächst die CO₂-Emissionen der geplanten Produktion angegeben werden. Erhalten die Anträge eine MFG-Förderung,  muss am Ende der Produktion auch der tatsächliche CO₂-Fußabdruck berechnet und der MFG vorgelegt werden.

Bisherige Maßnahmen der MFG zur Umstellung auf eine ökologisch nachhaltige Produktionsweise

Bereits seit 2017 unterstützt die  MFG Produktionsfirmen bei der Umstellung auf eine ökologisch nachhaltigere Produktionsweise und bietet  Workshops, einen entsprechenden Leitfaden,  kostenlose projektbezogene Beratung, ein „grünes“ Dienstleisterverzeichnis  sowie Zuschüsse für einen Nachhaltigkeitsberater am Set an.
Die MFG leitet außerdem den von ihr 2017  gegründeten, bundesweiten Arbeitskreis „Green Shooting“. In diesem engagieren sich große deutsche Produktionsunternehmen, Förderer, Sendeanstalten und Branchenverbände gemeinsam für die Umstellung zu einer nachhaltigeren Produktionsweise von Film- und TV-Produktionen.

Quelle: Pressemitteilung der MFG Filmförderung vom 30. Januar 2020

 

 

 

Medientechniker/-in / Veranstaltungstechniker/-in für Audio-, Video- und Live-Streaming gesucht!

Die medizinische Fakultät der Universität sucht medientechnische Unterstützung. Das Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik der Eberhard Karls Universität Tübingen stellt für die medizinische Lehre und Fortbildung eine professionelle informations- und medientechnische Infrastruktur zur Verfügung und produziert eigene Live-Streaming-Formate (www.sectio-chirurgica.de). Zur Infrastruktur gehört ein Greenscreen Studio, ein integrierter medialer Operationsaal, Hörsäle sowie die eigens entwickelte Live-Streaming- und Internetplattform.

Zur Verstärkung des Teams sucht das Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik eine/-n IT- und Medientechniker/-in für Audio-, Video- und Live-Streaming in Vollzeit, zunächst befristet auf 2 Jahre.

Das Tätigkeitsfeld beinhaltet:

- Durchführung und Betreuung der IT- und Medientechnik bei hausinternen Veranstaltungen (Kongresse, Live-Streaming intern/extern)
- Produktionsplanung und Abwicklung von Live-Streaming-Veranstaltungen und Videoprojekten
- Durchführung von Wartungsarbeiten, Weiterentwicklung, Konsolidierung und kontinuierliche Überprüfung der IT-technischen Ausstattung und Standards
- Postproduktion von Videomaterial

Ihre Qualifikationen sind:

- Abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium in den Bereichen IT- und/oder Medientechnik, Bild-, Toningenieurwesen, Nachrichtentechnik oder einem äquivalenten Umfeld
- Erfahrungen auf dem Gebiet des Live-Streamings (Encoder-Hardware, Software, Netzwerktechnik) sowie der Bild- und Videobearbeitungssoftware Idealerweise Programmierkenntnisse (HTML, PHP, MySQL)
- Erfahrung im Bereich von Greenscreen-Produktionen sowie Licht- und Kameratechnik
- Selbstständige Arbeitsweise und ein hohes Maß an Eigeninitiative, Teamfähigkeit und die Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten

Wer sich bei diesem Tätigkeitskeitsfeld angesprochen fühlt, darf sich gerne bewerben. Die vollständige Ausschreibung findet sich hier.

 

 

 

 

Baden-Württembergischer Filmpreis für "Pelikanblut"

Der Film mit Nina Hoss in der Hauptrolle gewinnt als bester Spielfilm.

Die Auszeichnung im Wert von 2.000 Euro für die SWR-Koproduktion von Regisseurin Katrin Gebbe wurde am Sonntagabend im Rahmen der Filmschau überreicht.

Als bester Kurzfilm wurde "Divine 149 - Hawkers Hustle" von Johannes Krug prämiert. Das Choreografen-Porträt "Cunningham" von Alla Kovgan erhielt den mit 2.000 Euro dotierten Dokumentarfilmpreis.

Insgesamt wurden im Rahmen der 25. Landesfilmschau 23 Filmpreise im Wert von insgesamt 15.500 Euro vergeben. Unter dem Motto "Filme feiern" waren nach der Eröffnung am Mittwochabend fast 100 aktuelle Filmproduktionen gezeigt worden - alle Werke mussten auf die eine oder andere Weise etwas mit Baden-Württemberg zu tun haben. Die Filmschau ist eine Leistungsschau der Branche in Baden-Württemberg.

"Für das Filmschaffen in Baden-Württemberg ebenso wie für die Filmschaffenden am Standort ist die Filmschau Schaufenster von Profi- und Nachwuchsarbeiten, Branchentreff, Fachkonferenz und Netzwerkbühne", sagte Staatssekretärin Petra Olschowski (Grüne). Den Ehrenpreis erhielt in diesem Jahr Karin Fritz, die Inhaberin der Innenstadtkinos Stuttgart, deren Pachtvertrag für das Lichtspielhaus momentan neu verhandelt wird.

Call for entries: Deutscher Animationsdrehbuchpreis 2020

Einreichschluss: 01. Februar 2020.

Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart vergibt 2020 zum vierzehnten Mal den Deutschen Animationsdrehbuchpreis für das beste Drehbuch für einen abendfüllenden Animationsfilm. Der Preis für das beste Drehbuch in Höhe von 2.500€ wird vom Animation Media Cluster Region Stuttgart (AMCRS) gestiftet. Die eingereichten Drehbücher bzw. Treatments können in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.
 
Außerdem vergibt das ITFS 2020 erstmalig einen Preis in Höhe von 1.500€ für ein deutsches Drehbuch mit dem größten internationalen Marktpotential, gestiftet von PINK PARROT MEDIA. PINK PARROT MEDIA ist ein internationaler Weltvertrieb mit Sitz in Madrid und Montreal, der sich auf Family Entertainment im Bereich Animation und Live-Action spezialisiert hat. Für den Sonderpreis von PINK PARROT MEDIA qualifizieren sich nur Drehbücher, die auch in einer englischen Fassung vorliegen.

Ziel der Preise ist es, vielversprechende Autor*innen zu fördern, zur Verbesserung der stofflichen Qualität und des Marktpotentials von Animationsfilmen beizutragen und die Bedeutung des professionellen Drehbuchschreibens für die Entstehung guter Textvorlagen und damit verbunden, attraktivere Filme hervorzuheben. 2019 ging der Deutsche Animationsdrehbuchpreis an das Projekt „Aisha’s Light“ von Xavier Romero und Llorenç Español.

Eine hochkarätig besetzte Jury bewertet die eingereichten Drehbücher, nominiert zwei bis drei Bücher in die Endrunde und vergibt unter diesen den Deutschen Animationsdrehbuchpreis und den Preis für das deutsche Drehbuch mit dem größten internationalen Marktpotential. Die Preisverleihung findet am Abend des 08. Mai 2020 im Rahmen der Trickstar Professional Awards Gala des 27. Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart und der Animation Production Days statt.

Weitere Infos finden Sie im Reglement.

Quelle: Pressemitteilung des ITFS vom 12. November 2019

setUP media 2019 - Creative Industries Exchange

 

Das Filmforum für die Filmbranche.

Zum dritten Mal richtet sich die Filmschau Baden-Württemberg mit einem umfangreichen Fachprogramm an die Schaffenden der Film- und Kreativbranche. Unter dem Namen ‚setUP media / Creative IndustriesExchange‘ veranstaltet das Filmbüro Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit mehreren Verbänden das Filmforum setUP media, um die nachhaltige Standortentwicklung voranzutreiben, den verschiedenen Bereichen der Filmproduktion mehr Aufmerksamkeit zu geben, Rahmen- und Arbeits-bedingungen der Filmschaffenden zu verbessern und die Branche zu vernetzen.

Das Filmforum wird finanziell unterstützt von der Film Commission Region Stuttgart, dem Filmverband Südwest (FVSW), der MFG Filmförderung, der Film Commission Region Neckar-Alb, der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm (AG DOK), dem Berufsverband Kinetamografie (BVK) und dem Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. (BFS).

Das Programm setzt sich aus Seminaren und Vorträgen zusammen, die sich vor allem Fragen der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Filmschaffenden widmen, sowie aus Workshops und Masterclasses, die den Schwerpunkt auf Fortbildung in den künstlerischen Disziplinen und den kreativen Erfahrungsaustausch legen. Die Veranstaltungen richten sich gleichermaßen an Studierende, Anfänger, Fortgeschrittene und erfahrene Profis. Inhaltlich sollen sie Informationen und Hilfestellung für die tägliche Arbeit am Set, gegenüber Auftraggebern und für die persönliche Absicherung und Vorsorge geben.

Mehr Informationen und das Programm zum Download finden Sie hier.

Kreative Löwen aus Baden-Württemberg gesucht

Unternehmen, die als Kreativbotschafter bei den Cannes Lions 2020 dabei sein möchten, können sich bis Ende Januar 2020 bewerben.

Wenn Löwen auf Löwen treffen: Die BW Lions fahren seit acht Jahren zum Cannes Lions International Festival of Creativity an die Côte d'Azur. Sie lassen sich inspirieren, knüpfen neue Kontakte – und vertreten das kreative Baden-Württemberg auf dem internationalen Parkett:

„Die Welt kann sich so weiterdrehen wie bisher – doch nicht, wenn man in Cannes war“, sagt der Stuttgarter Kreative Holger Schalk, Teil der Delegation 2019. „Vertrauen, Mut und Kreativität sind meine Treiber für die Veränderung. Nur wenn eine Idee die Welt verändert, ist sie eine Gute. Die Idee gibt immer die Richtung vor – egal welche Technologie verwendet wird. Das gibt uns Kreativen Mut für die Zukunft.“

„Durch die Impulse in Cannes habe ich neuen Mut zur Umsetzung ungewöhnlicher Ideen getankt“, bestätigt Cathy Münz, Geschäftsführerin der Karlsruher Agentur Blütezeit, ebenfalls BW Lion 2019. „Als besonders inspirierend empfand ich den Austausch mit interessanten Menschen aus verschiedenen Ländern und mit den unterschiedlichsten Hintergründen.“

Das Cannes Lions International Festival of Creativity ist die weltweit bekannteste Veranstaltung der Kommunikationsbranche und hat sich als größter internationaler Branchentreff für Marketingprofis, Agenturen und Kreativschaffende etabliert. Baden-Württemberg International (bw-i) wird auch 2020 gemeinsam mit den Kooperationspartnern MFG Baden-Württemberg, Film Commission Region Stuttgart und Netzwerk Kreativwirtschaft Baden-Württemberg eine Delegationsreise für zehn Teilnehmende zu den Cannes Lions anbieten. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2020.

Das Angebot richtet sich in erster Linie an Unternehmens- und Agenturvertreter*innen der baden-württembergischen Kreativwirtschaft, insbesondere im Bereich Kommunikation, Medien, Film, Games oder Design. Es können auch Kommunikations- oder Kreativverantwortliche teilnehmen, die in Unternehmen arbeiten, die nicht zur Branche der Kreativwirtschaft zählen. Vielfalt ist gefragt: Junge, noch unbekannte und kleinere Unternehmen werden genauso berücksichtigt wie etablierte Unternehmen, Freelancer und Selbstständige. So können auch innerhalb der Delegation Synergien und Potenziale für künftige Kooperationen genutzt werden.

Das Kreativfestival bietet im Rahmen von Workshops, Ausstellungen, Screenings und den Preisverleihungen zahlreiche Gelegenheiten, sich über die aktuellen und künftigen Trends der Branche zu informieren und international zu vernetzen. Die Unternehmensvertreter*innen treten in Cannes als Botschafter*innen des Kreativstandorts Baden-Württemberg auf. Zurück in Deutschland erzählen sie bei den Cannes Lions Reports von ihren Eindrücken und Erfahrungen.

Mehr Infos:

BW Lions
Delegationsreise 2020
Bewerbungsformular
Cannes Lions

 

Quelle: BW Lions

Deutscher Dokumentarfilmpreis: Startschuss für Einreichungen

 

Filme für den Wettbewerb 2020 können ab sofort eingereicht werden.

Filmemacherinnen und -macher haben bis zum 1. März 2020 wieder die Möglichkeit, Dokumentarfilme und Dokumentationen für den Deutschen Dokumentarfilmpreis und weitere Preise 2020 einzureichen.
Diese müssen zwischen dem 1. März 2019 und dem 28. Februar 2020 im Kino oder auf einem Festival uraufgeführt worden sein oder ihre Erstausstrahlung in einem deutschsprachigen Fernsehprogramm gehabt haben. Erforderlich ist eine Mindestlänge von 50 Minuten. Aus den eingereichten Werken trifft eine Vorjury eine Auswahl von rund 20 Filmen, aus der die Hauptjury zwölf Filme nominiert. Alle Preise werden im Rahmen des vierten SWR Doku Festivals verliehen, das vom 17. bis 20. Juni 2020 in Stuttgart stattfindet.


Der Deutsche Dokumentarfilmpreis ist mit 20.000 Euro dotiert und einer der wichtigsten Preise des deutschsprachigen Films. Seit 2003 vergibt der SWR in Kooperation mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg diesen bedeutenden Hauptpreis.
Zusätzlich verleiht das Haus des Dokumentarfilms einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro für einen herausragenden Nachwuchsfilm. Über beide Preise entscheidet eine unabhängige Jury aus sieben Repräsentanten des Film- und Kunstschaffens aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Einen weiteren Preis für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik, dotiert mit 5.000 Euro – gestiftet von der der Opus GmbH -- vergibt eine eigene Jury. Dieser prämierte Film wird auch auf dem Musikfestival ‚Jazz Open‘ gezeigt.
Es ist geplant, dass mit dem „Preis der Leserjury der Stuttgarter Zeitung“ auch 2020 wieder ein Publikumspreis mit 5.000 Euro verliehen wird.



Die Preise werden am 19. Juni 2020 im Rahmen des SWR Doku Festivals verliehen. Dieses findet vom 17. bis 20. Juni 2020 im Stuttgarter Metropol-Kino und im Haus der Katholischen Kirche auf der Königstraße statt. Alle nominierten Filme werden auf diesem Festival öffentlich aufgeführt. Anschließende Diskussionsrunden mit den Filmemacherinnen und -machern sind ebenfalls wieder vorgesehen. Neben den Wettbewerbsfilmen werden weitere Dokumentarfilme gezeigt, darunter Porträts, Reportagen, Transmediaprojekte oder Projekte des Jungen Angebots von ARD/ZDF. Integriert in das Festival ist ‚Dokville‘, der jährliche Branchentreff des Hauses des Dokumentarfilms. Das SWR Doku Festival und Dokville bieten damit vier Tage viel Film und Gespräch für alle Fans von dokumentarischen Produktionen. Ein medienpädagogisches Angebot begleitet das Festival. Weiterer wichtiger Träger des Festivals ist die Landesanstalt für Kommunikation.

Die Einreichungen können ab sofort online auf der Seite www.swr-doku-festival.de erfolgen. Hier sind auch weitere Details zum Reglement sowie die Möglichkeiten der Filmübermittlung aufgeführt.

Französische Filmtage Tübingen

Am 30. Oktober 2019 fällt der Startschuss für die 36. Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart.

Sie sind seit 36 Jahren die größte frankophone Filmschau in Deutschland. Ein fester Termin im Kalender aller frankophiler Cineasten. In diesem Jahr finden sie vom 30. Oktober bis zum 6. November statt. Vor allem in Tübingen wo der Charme der alten Universitätsstadt einen perfekten Rahmen bietet, aber auch in Stuttgart, Reutlingen, Rottenburg und Bad Urach: die ganze Region steht unter dem Zeichen des französischen Kinos.

Der Eröffnungsfilm „Les Misérables“ von Ladj Ly ist nur einer von insgesamt 26 Filmen aus der gesamten Frankophonie, die in der Reihe „Horizons“ zu sehen sind. „Horizons“ ist ein großes und buntes Schaufenster mit den unterschiedlichsten aktuellen Filmen, von denen viele noch nie in einem deutschen Kinosaal zu sehen waren. Informationen zu all diesen Filmen finden sich auf der Website: https://franzoesische.filmtage-tuebingen.de/programm/horizonte-horizons/.

Sieben dieser Filme konkurrieren gemeinsam mit zwei Filmen, die im Rahmen des Schulkinos und der Reihe mit LGBTQ-Filmen gezeigt werden, um den Verleihförderpreis. Jury ist hier das Filmtage-Publikum. Der Verleihförderpreis der Französischen Filmtage, dotiert mit 21.000 Euro, geht an den deutschen Filmverleih, der den Gewinnerfilm des Tübinger Publikumspreises in die deutschen Kinos bringen wird. Gestiftet wird der Preis von der Medien- und Filmgesellschaft Filmförderung Baden-Württemberg (MFG), dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (OFAJ-DFJW) und Unifrance.

Filmpreise


Internationaler Wettbewerb:
Filmtage-Tübingen-Preis: 5.000 €, gestiftet von den Vereinigten Lichtspielen Tübingen
Kurzfilmwettbewerb: 1.000 €, gestiftet von der Kreissparkasse Tübingen

Stuttgarter Publikumspreis: 1.000 €, gestiftet von Arthaus Filmtheater Stuttgart
Tübinger Publikumspreis: 2.500 €, gestiftet von den Vereinigten Lichtspielen

Französischer Wettbewerb
Verleihförderpreis: 21.000 €, gestiftet von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg, Unifrance und OFAJ – Deutsch-Französisches Jugendwerk. Das Preisgeld erhält derjenige deutsche Verleih, der den Gewinnerfilm des Tübinger Publikumspreises in die deutschen Kinos bringt.

Preis der Jugendjury Tübingen: 1.000 €, gestiftet von den Vereinigten Lichtspielen
Preis der Jugendjury Stuttgart: 1.000 €, gestiftet von der Landeshauptstadt Stuttgart

Tübinger/Stuttgarter Schülerkurzfilm Wettbewerb: 500 € gestiftet von dem Verbundunternehmen LBS Südwest, der SV Sparkassen Versicherung, der LBBW Landesbank Baden-Württemberg, den Stadtwerken Tübingen GmbH und dem Ernst Klett Verlag.

 

Quelle: Französische Filmtage Tübingen | Stuttgart

Netzwerk Film im Café Haag

Nach einer kleinen Pause möchte die Film Commission Neckar-Alb euch ganz herzlich zum nächsten Treffen „NetzwerkFilm“ der Film Commission Region Neckar-Alb einladen. Ulla Matzen vertritt Laura Müller während ihrer Elternzeit und hofft möglichst viele von euch an diesem Abend kennenzulernen. Wenn es außerhalb des Termins Themen oder Projekte gibt, über die man sprechen sollte, könnt ihr euch natürlich gerne jederzeit bei ihr melden. Die Film Commission freut mich immer, wenn es die Möglichkeit gibt sich mit euch und der Region Neckar-Alb weiter zu vernetzen.

Treffen „NetzwerkFilm“
Datum                 Dienstag, 29. Oktober 2019
Ort                       Café Haag, Vor dem Haagtor 1, Tübingen

Uhrzeit                18 Uhr

Als Einstieg zu unserem Treffen haben wir zwei spannende Themen. Danach ist noch Zeit zum Austausch und Netzwerken. Für eine kleine Stärkung ist gesorgt.

Nach dem Festival ist vor dem Festival: Ab Dezember startet wieder die Bewerbungsphase

Das Cannes Lions International Festival of Creativity ist der größte Branchentreff für Agenturen, Werbe- und Kommunikationsprofis aus aller Welt. Auch in diesem Jahr organisierte Baden-Württemberg International (bw-i) gemeinsam mit den Kooperationspartnern MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, dem Netzwerk Kreativwirtschaft Baden-Württemberg und der Film Commission Region Stuttgart zum achten Mal eine Delegationsreise nach Cannes.

Felix Schlepps von der Agentur „Die Kavallerie“ aus Tübingen war dieses Jahr dabei und wird uns von seinen Eindrücken auf dem Festival of Creativity und was er davon mitgebracht hat erzählen. Was machen die ganz Großen, wohin geht die Reise in Sachen Technologie und welche neuen, außergewöhnlichen Ansätze gibt es, Menschen von Inhalten zu begeistern? Felix leitet als Head of Konzeption eine Unit, die jeden Tag dafür antritt, Ideen zum Fliegen zu bringen. Er erstellt Kreativkonzepte, berät Kunden in der strategischen Kommunikation und textet Kampagnen und Werbemittel – Digital, Print, alles. Wir sind gespannt!

Eine Drehort- und Filmbranchen-Datenbank für die Region Neckar-Alb!

Anfang 2020 gehen alle baden-württembergischen Film Commissions mit einer neuen Datenbank online. Die Region Neckar-Alb bekommt mit dem Production- und Locationguide ein spannendes Tool, mit welchem ihr euch, eure Dienstleistungen und Unternehmen präsentieren, mögliche Drehorte eintragen und sie natürlich auch für eure Arbeit nutzen könnt. Ich freue mich sehr darauf, euch an diesem Abend ganz exklusiv erste Einblicke und Informationen dazu zu geben.


Sollte jemand von euch ebenfalls sich, sein Unternehmen, seine Arbeit oder ein aktuelles Projekt vorstellen wollen, kann sich gerne melden.


Die Film Commission freut mich sehr auf euer Kommen, einen inspirierenden Vortrag und natürlich auf spannende Gespräche.

Link zur Facebookveranstaltung: https://kurzelinks.de/20jz

EDUCTOUR GREEN SHOOTING

Am 07. November 2019 lädt das Film am Oberrhein Netzwerk zu einer grenzüberschreitenden Tour ein, bei der wir tiefer in das Thema ressourcenschonende Filmproduktion einsteigen wollen.

Treffpunkt ist um 10:30 am Bahnhof Kehl.

Stationen unserer Tour mit einem CO2-neutralen Bus:

  • CASSIOPEIA Veranstaltungstechnik GmbH, Renchen
  • Lunch, Straßburg
  • Make-Up School METAMORPHOSES, Straßburg

Um 15:30 erwartet die Teilnehmer in Kehl beim Hafen 17 eine Ausstellung von Filmdienstleistern mit Angeboten im Bereich Green Shooting: u.a. CNG-Maskenmobil, E-Quad, LED-Drohne
Anschließend ist geplant, den Tag bei einem deutsch-französischen Apero mit Getränken, Snacks und Gesprächen ausklingen lassen.

Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 3.11. unter greenshooting@mfg.de

BW goes SXSW

Kreativbotschafter*in bei der South by Southwest gesucht!

Eine Veranstaltung die Festivals, Konferenzen und Fachausstellungen für Musik, Film und interaktive Medien vereint? South by Southwest begann einst als Musikfestival in Austin, Texas – aber ist heute so viel Mehr. South by Southwest (kurz: SXSW) ist die führende Veranstaltung, wenn es darum geht, den Trends auf der Spur zu sein. Die Filmwelt stellt sich vor, neuste Games und Interaktive Produkte werden präsentiert und die Musikwelt zeigt sich ebenfalls von ihrer besten Seite.

Die starke digitale Kreativwirtschaft Baden-Württembergs darf hier natürlich nicht fehlen. Um dem internationalen Festivalpublikum zu zeigen, woran hier gearbeitet wird, reist seit 2015 eine offizielle Delegation des Landes zur SXSW Interactive. Organisiert wird die Reise von Baden-Württemberg International (bw-i), der MFG Baden-Württemberg und dem Popbüro Region Stuttgart.

Insgesamt zehn ausgewählte Start-ups und innovative Unternehmen machen sich als Botschafter*innen Baden-Württembergs auf den Weg nach Austin. Ein Highlight der Delegationsreise ist jedes Jahr das Baden-Württemberg-Event im „German Haus“. Bei einer 120-Minuten-Party stellen sich die Botschafter*innen dem internationalen Publikum vor. Zurück in Baden-Württemberg berichten die Delegierten beim SXSW Report von ihren Eindrücken und Erfahrungen. Der SXSW Report 2019 fand am 9. April in der Stadtbibliothek Stuttgart statt.

Mehr Infos & die Anmeldung gibt es via https://eveeno.com/397552948

In Balingen wird für SWR Dramedy gedreht

Der Zollernalbkreis als Filmkulisse.

Seit dem 24.09.19  finden in Balingen und Umgebung unter Regie von Peter Evers die Dreharbeiten zur sechsteiligen Miniserie „Spätzle Arrabiata“ statt. Die Film Commissions Region Neckar-Alb und Region Stuttgart unterstützten die Produktionsfirma Polyphon Pictures GmbH aus Baden-Baden im Vorfeld bei der Teamfindung und der Drehortsuche. Hauptdrehort wurde neben Locations in Balingen, Albstadt und Hechingen ein leerstehendes Gasthaus in Schömberg.  Zu sehen sein wird die SWR-Serie, welche unter der Leitung von Sabine Tettenborn, Dr. Beatrice Kramm und Christoph Bicker produziert wird, dann 2020, der genaue Sendestart steht aktuell noch nicht fest.

Die Frage stellt man sich wohl nicht so oft: Was macht man eigentlich, wenn die eigene Familie für die Mafia Geld wäscht? Und was wenn man selber sein Geld lieber als exzellenter Koch verdienen möchte? Das fragt sich Luca Rossi in der sechsteiligen SWR Serie „How to make Swabia great again oder Spätzle Arrabiata“ (AT).

Giovanni Funiati und Adam Bousdoukos spielen ein Brüderpaar, das nicht nur mit der italienischen Mafia zu tun hat, sondern auch mit den mafiösen Strukturen in ihrem schwäbischen Heimatort. Peter Evers inszeniert die sechs Folgen à 45 Minuten, die Drehbücher dazu stammen von Peter Koller, Klaus Burck und Michael Glasauer.

In weiteren Rollen stehen unter anderem Giovanna Nodari, Teresa Rizos, Christina Hecke, Patrick von Blume, Lilly Wiedemann, Jakob Wild, Johannes Suhm und Felix Eitner für die Serie „How to make Swabia great again oder Spätzle arrabbiata“ (AT) vor der Kamera.

Locationtour 2019 - Von der Wolle zur Hightech-Region

Die Film Commissions Region Stuttgart und Region Neckar-Alb laden auf Entdeckungstour durch die Regionen ein. Die diesjährige Location Tour befasst sich mit dem Thema der hiesigen Textilindustrie. Dieser Tag bringt uns zu spannenden Orten, Geschichten und Menschen, welche auf unterschiedlicher Weise mit diesem Thema verbunden sind. Von Stuttgart bis in den Zollernalbkreis machen wir uns gemeinsam auf Spurensuche.

Die Textilindustrie hat eine lange Geschichte in unserer Region. Diese Locationtour soll verschiedene Aspekte, sowie die Höhen und Tiefen dieser Geschichte zeigen. Die vielen, verschiedenen Einflüsse, welche das Thema in dieser Region hat, sollen sichtbar gemacht werden. Wir wollen Orte finden, die die Ursprünge zeigen und sehen, wie die Region die Zukunft des Textilen Standortes weiter mitgestaltet.

Die Locationtour richtet sich vornehmlich an Autoren, Produzenten, Regisseure, Szenenbildner und Location Scouts. Aber natürlich sind darüber hinaus auch alle weiteren Film- und Kreativschaffenden herzlich eingeladen.

                          Termin:         Donnerstag, 26. September 2019

                          Uhrzeit:         8.30 Uhr bis ca. 19:30 Uhr

                          Anmeldung:  bis 23. September per Email an: film@region-stuttgart.de

Die Anzahl der Plätze ist auf 25 begrenzt, weshalb eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist. Dabei entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen. Für eine Stärkung um die Mittagszeit ist gesorgt. Die Teilnahme an der Tour ist kostenlos.

 

Bitte wenden Sie sich bei Fragen an:­

Ulla Matzen, Film Commission Region Stuttgart / Film Commission Neckaralb

Tel.: 0711/228 35 720, Email: ulla.matzen@region-stuttgart.de

Neue Lola für visuelle Effekte

Der deutsche Filmpreis wird mit einer neuen Kategorie ergänzt.

Von 2020 an wird Kulturstaatsministerin Monika Grütters den Deutschen Filmpreis erstmals auch für herausragende Einzelleistungen in der neuen Kategorie Beste visuelle Effekte und Animation vergeben. Dies hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gemeinsam mit der Deutschen Filmakademie beschlossen.

„Visuelle Effekte (VFX) gehören inzwischen zum Standardrepertoire erfolgreicher Filmproduktionen und werden immer wichtiger“, sagte Grütters. „Deutsche Firmen sind in diesen Technologien international sehr gefragt. Mit einer neuen Preiskategorie beim Deutschen Filmpreis wollen wir diese Leistung würdigen und so dem VFX-Bereich insgesamt eine größere öffentliche Aufmerksamkeit verschaffen. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld von 10.000 Euro soll außerdem einen finanziellen Anschub für VFX-Innovationen ‚Made in Germany‘ ermöglichen.“

Der Präsident der Deutschen Filmakademie, Ulrich Matthes, erklärte:

„Es freut mich sehr, dass wir gemeinsam mit der Kulturstaatsministerin im kommenden Jahr einen neuen Preis ausloben dürfen. Wer in den vergangenen Jahren aufmerksam die Produktion deutscher Kinofilme verfolgt hat, konnte sich von der künstlerischen Leistung der VFX-Kolleginnen und -Kollegen überzeugen. Auch ihren technischen Fähigkeiten ist es zu verdanken, dass wir in fremde, magische Welten eintauchen. Es ist für uns ein Gewinn, dass diese Arbeit nun durch den Deutschen Filmpreis eine entsprechende Würdigung erfährt.”

Verliehen werden die Lolas in Gold, Silber und Bronze am 24. April 2020 im Berliner Palais am Funkturm.

Quelle: Deutsche Filmakademie

Full Circle Lab Oberrhein

 

Bewerbungsfrist für das internationale Trainingsprogramm ist der 15. Oktober 2019.

Das Full Circle Lab Oberrhein 2020 ist ein internationales Trainingsprogramm, bei dem die Entwicklung von 6  Spielfilm-Projekten unterstützt und begleitet werden soll, die eng mit dem Oberrhein verbunden sind (Région Grand Est in Frankreich, Baden-Württemberg in Deutschland und der Kanton Basel in der Schweiz). Ziel ist es auch, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern.

Das Lab befasst sich in erster Linie mit der Stoffentwicklung der Projekte und mit ihrer Entwicklung in Bezug auf die Produktion und den Zugang zum Markt. Es handelt sich um ein Programm, das aus zwei Workshops vor Ort (Ludwigsburg und Straßburg) und einer öffentlichen Präsentation auf einem Branchenforum (Forum Alentours - Rheinisches Koproduktionstreffen in Straßburg) besteht, gefolgt von einem individuellen Follow-up, um die Suche nach  internationalen Partnern zu optimieren. Des Weiteren wird eines der Projekte von dem Programm der Pop Up Film Residency profitieren.

Das Full Circle Lab Oberrhein ist ein einjähriges Programm zur Entwicklung eines Spielfilmprojekts, das von der Eurométropole de Strasbourg und der Région Grand Est im Rahmen des INTERREG-Projektes «Film en Rhin Supérieur / Film am Oberrhein» finanziert wird. Es besteht aus zwei Workshops, einer öffentlichen Präsentation auf einem Branchenforum und einer individuell gestalteten Nachbereitung zur Förderung der Internationalisierung von Projekten.  Zwei Leitgedanken zeichnen den FCL Oberrhein besonders aus: zum einen das Angebot einer effizienten, zielführenden  Stoffentwicklung, und zum anderen, die maßgeschneiderte Unterstützung im Bezug auf das internationale Potenzial der Projekte.

Das INTERREG-Filmprojekt en Rhin Supérieur / Film am OberRhein bringt 23 Partner aus dem audiovisuellen und kinematografischen Bereich des Oberrheins (Elsass, Baden-Württemberg, Kanton Basel) zusammen, die sich verpflichten, ihre Zusammenarbeit zu intensivieren, um eine  innovative  Unterstützung des  Sektors zu  entwickeln  und  fördern  so  einen grenzüberschreitenden  Bereich des  Experimentierens  und  der  Initiativen.  Unter  den spezifischen  Komponenten  dieses  Projekts  führen  die  Région  Grand  Est  und  die Eurométropole de Strasbourg in der Regel grenzüberschreitende Berufsausbildungen durch, für die beidePartner die Finanzierung eines öffentlichen Auftrags gesicherthaben. In diesem Zusammenhang wurden Tatino Films und sein Full Circle Lab-Projekt ausgewählt, um diese Initiative  umzusetzen.Weitere  Partner  sind  die  Filmakademie  Baden-Württemberg,  das Forum Alentours -Rheinisches Koproduktionstreffen und die Pop Up Film Residency.

Mehr Informationen zum Full Circle Lab und zum Bewerbungsprozess gibt es hier: https://fullcirclelab.org/full-circle-lab-upper-rhine/

Bewerbungen an die E-Mail-Adresse: upperrhine@fullcirclelab.org

Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2019

Call for Entries - Bundesfestival junger Film 2020: Kurzfilme, Drehbücher und Musikvideos

Einreichfrist ist der 22. Februar 2020

Bereits im vergangenen Jahr konnte das Festival über 100 Kurzfilme präsentieren, die mit Preisen im Wert von 20.000 Euro ausgezeichnet wurden. Über 6.000 Besucher waren in St. Ingbert, um den jungen deutschen Kurzfilm zu zelebrieren. Damit gehört das Festival zu den größten seiner Art in Deutschland. Auch die Jury ist prominent bestückt: So wählten im vergangenen Jahr unter anderem Andreas Dresen (Gewinner des Deutschen Filmpreises), Moritz Jahn (Serie „Dark“) und Claudia Tronnier (ZDF Das kleine Fernsehspiel) ihre Favoriten aus.

Bis zum 22. Februar können Kurzfilme und Musikvideos aufder Webseite www.junger-film.de eingereicht werden.

 

Die Voraussetzungen:

- Regisseur*in, Produzent*in oder Drehbuchautor*in sind nicht älter als 29 Jahre,

- der Kurzfilm ist nicht länger als 29 Minuten

- und nicht vor 2018 fertiggestellt.

 

Außerdem findet im kommenden Jahr zum dritten Mal der „junge Pitch!“ statt, bei dem Drehbuchautor*innen ihre noch unverfilmten Stoffe präsentieren und die Chance auf eine Entwicklungsförderung enthalten. Ideen und Konzepte können ebenfalls auf der Webseite eingereicht werden.

Das Bundesfestival junger Film 2020 findet vom 21. Mai (Eröffnung) bis zum 24. Mai (Preisverleihung) in St. Ingbert statt. Highlight ist das gutbesuchte Open-Air Kino, der dem Kurzfilm zu einer großen Bühne und einer breiten öffentlichen Wahrnehmung verhilft.

 

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfestival junger Film vom 28. August 2019

MFG schreibt Thomas Strittmatter Preis aus

Bewerbungen können bis 1. Oktober 2019 eingereicht werden

Der renommierte Drehbuchpreis der MFG Filmförderung Baden-Württemberg wird bereits zum 22. Mal ausgeschrieben. Er wird im Februar 2020 während der Internationalen Filmfestspiele Berlin bei einer feierlichen Preisverleihung in der Berliner Vertretung des Landes Baden-Württemberg von Staatssekretärin Petra Olschowski und MFG-Geschäftsführer Prof. Carl Bergengruen vergeben. Bewerbungen sind bis zum 1. Oktober 2019 möglich.

Um den Thomas Strittmatter Preis können sich einzelne Autor*innen oder Teams bewerben. Neben deutschen können auch englischsprachige Drehbücher aller Genres für einen abendfüllenden Spielfilm eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Verleihung noch nicht verfilmt sein dürfen und keine Namen oder Copyright-Vermerke vom Verfasser aufzeigen. 

Voraussetzung für eine Bewerbung ist der Nachweis eines Baden-Württemberg-Bezugs, d.h. die Bewerber*innen müssen ihren ersten Wohnsitz in Baden-Württemberg haben oder einen wesentlichen Teil ihrer Biografie in Baden-Württemberg verbracht haben, oder die Handlung des Buches muss eindeutig und stimmig in Baden-Württemberg lokalisiert sein. Das Preisgeld ist frei verfügbar – wodurch dem Preisträger die bundesweit höchste Prämie für die Erstellung seines ausgezeichneten Drehbuches verliehen wird.

Eine Jury liest die Drehbücher anonym. Die Nominierten werden zur Preisverleihung während der Berlinale eingeladen und erhalten bereits für die Nominierung eine Prämie von 2.500 Euro.

Bewerbungsschluss: Dienstag, 1. Oktober 2019 (Eingang bei der MFG).

Unter thomas-strittmatter-preis.de stehen die Bewerbungsbedingungen und die aktuellen Bewerbungsformulare auf der Website der MFG Filmförderung Baden-Württemberg zum Download bereit.


Erfolgreiche Verfilmungen
Seit der Stiftung des Thomas Strittmatter Preises wurden sowohl junge Talente als auch etablierte Autor*innen zu Preisträger*innen gekürt. Die Auszeichnung ermöglicht den Autor*innen ein freies Arbeiten auf dem Weg zum fertigen Film und führte damit erfolgreich zur Verwirklichung vieler Drehbücher. Die Quote der Verfilmungen liegt bei rund 90 Prozent. 

Die Thomas Strittmatter Preis-Trägerin Nora Fingscheidt holte bei der Berlinale 2019 für „Systemsprenger“ den Silbernen Bären; ihr Film wurde aktuell von German Films als deutscher Beitrag ins Rennen um die Oscars® geschickt. In den Jahren zuvor wurden „Zuckersand“ (2003) von Dirk Kummer, „Es kommt der Tag“ (2008) von Susanne Schneider, „Bis aufs Blut Brüder auf Bewährung“ (2009) von Oliver Kienle, „Festung“ (2010) von Nicole Armbruster, „Fünf Jahre Leben“ (2011) von Stefan Schaller, „Willkommen bei Habib“ (2012) von Michael Baumann und Sabine Westermaier, „Die Blumen von gestern“ (2013) von Chris Kraus sowie zuletzt „A Gschicht über d’Lieb“ (2014) von Peter Evers, „Systemsprenger“ (2017) von Nora Fingscheidt, „Räuberhände“ (2018) von Gabriele Simon und Finn-Ole Heinreich sowie „Die Geschichte des Trümmermädchens Clara Schumann“ (2019) von Oliver Kracht verfilmt.
„A Gschicht über d’Lieb“ startet am 29. August in den Kinos, „Systemsprenger“ am 19. September 2019.


Hintergrundinformationen
Der am 18. Dezember 1961 in St. Georgen geborene Thomas Strittmatter verfasste zahlreiche Hörspiele, Romane und Drehbücher und studierte darüber hinaus Malerei an der Staatlichen Akademie für Bildende Künste in Karlsruhe. Als Drehbuchautor schrieb er nach "Polenweiher" die Filmvorlagen für "Drachenfutter", "Das Königsstechen", "Winckelmanns Reisen", "Auf Wiedersehen Amerika", "Bohai Bohau" und "Viehjud Levi". 1994 wurde er mit dem Bayerischen Filmpreis-Drehbuchpreis ausgezeichnet. Strittmatter verstarb bereits im Alter von 33 Jahren an einem Herzinfarkt.
"Thomas Strittmatter war einer der herausragendsten jungen Theater-, vor allen Dingen aber auch Drehbuchautoren, die in der Bundesrepublik gewirkt haben und die beiden Regisseur*innen Jan Schütte und Didi Danquart, die vor allem mit ihm gearbeitet haben, sind ebenfalls dem Land eng verbunden", begründete die damalige MFG-Geschäftsführerin Gabriele Röthemeyer die Umbenennung des von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg gestifteten Preises von "Baden-Württembergischer Drehbuchpreis" in "Thomas Strittmatter Preis" im Jahr 2008.

Quelle: Pressemitteilung der MFG Medien- und Filmgesellschaft vom 27. August 2019

Jubiläums-Filmschau und Jugendfilmpreis

Deadline: 31. August 2019

Beim 25. Jubiläum der Filmschau Baden-Württemberg wollen alle dabei sein. Wer vom 4. bis 8. Dezember 2019 im Programm der Landesfilmschau mit seinem aktuellen Film vertreten sein möchte, darf die Deadline 31. August 2019 nicht verpassen.
Die 25. Filmschau Baden-Württemberg präsentiert im Metropol Kino in Stuttgart einen Querschnitt des aktuellen Filmschaffens im Südwesten. Auch zum Abschluss der Jubiläums-Landesfilmschau werden die Baden-Württembergischen Filmpreise in den Kategorien Spiel-, Kurz-, Dokumentar-, Werbe- und Animationsfilm vergeben. Für die Einreichung der Werbefilm-Beiträge gibt es ein eigenes Formular. Außerdem wird eine Persönlichkeit aus der Filmbranche des Landes mit dem diesjährigen Baden-Württembergischen Ehrenfilmpreis ausgezeichnet.
 
Von 5. bis 8. Dezember 2019 stellt der 16. Wettbewerb um den Jugendfilmpreis ebenfalls im Metropol Kino in Stuttgart Filme der jungen HoffnungsträgerInnen im Südwesten vor. Der Wettbewerb um den Jugendfilmpreis – kurz ‚Jufi’ genannt – bietet in seinem Programm auch Workshops und Masterclasses an und zeichnet zum Abschluss die besten NachwuchsfilmerInnen aus.
 
Für beide Filmfestivals können bis zum 31. August 2019 Filme aus dem Produktionsjahr 2018/19 eingereicht werden. Für die Filmschau müssen die Einreichungen – Spiel-, Kurz-, Dokumentar-, Animationsfilme – einen Landesbezug haben; zum Beispiel können Fördermittel aus Baden-Württemberg, ein Filmstoff aus dem Südwesten oder eine Studentenarbeit von einer Hochschule bzw. Filmakademie in Baden-Württemberg sein.
Die Anmeldeformulare für beide Festivals gibt es zum Downloaden auf www.filmschaubw.de beziehungsweise www.jugendfilmpreis.de.


Bis zur Deadline am 31. August 2019 müssen die Einreichungen hier vorliegen:
Filmbüro Baden-Württemberg, Filmschau BW bzw. Jugendfilmpreis, Friedrichstraße 37, 70174 Stuttgart.

Quelle: Pressemitteilung des Filmbüro Baden-Württemberg vom 24.7.2019

Verlängerung: Siegfried-Krakauer-Preis

Aufgepasst: der neue Bewerbungsschluss für den mit insgesamt 15.000€ dotierten Siegfried Kracauer Preis für Filmkritik ist nun der 31. August! Bis dahin können sich Filmkritiker*innen und Filmjournalist*innen aus dem deutschsprachigen Raum um den Preis für das einjährige Stipendium bewerben.

Ausgeschrieben wird der Preis für Filmkritik vom Verband der Deutschen Filmkritik, der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und der Filmstiftung NRW.

Alle Infos dazu gibt's hier: https://film.mfg.de/…/1409-verlaengerung-ausschreibung-sie…/

Games Com 2019 - Gemeinsam sind wir Games

Die gamescom stellt in diesem Jahr mit dem Leitthema „Gemeinsam sind wir Games“ die Spieler*innen in den Mittelpunkt.

Kein anderes Medium hat eine so kreative und leidenschaftliche Community wie Games. Ob Cosplayer, Modder, eSportler oder Streamer: Das große Engagement der Spieler*innen macht sie zu einem elementaren Bestandteil der Games-Kultur, erschafft immer wieder neue Trends und treibt die Entwicklung des Mediums ganz entscheidend mit voran. So wird die Community heute noch vor Veröffentlichung eines Spiels mit ihren Ideen und Wünschen aktiv in die Entwicklung eingebunden. Wie dynamisch und lebendig die Beziehung zwischen Community und Spiele-Entwickler*innen ist, wird auf der gamescom besonders gut sichtbar.

Aus Kunden wird eine Community

„Die Games-Community ist mit ihrem leidenschaftlichen Engagement elementarer Bestandteil der Games-Kultur und gestaltet im Wechselspiel mit den Spiele-Entwicklern die Trends des Mediums ganz entscheidend mit. Nirgends wird das so deutlich wie auf der gamescom, dem größten Games-Festival der Welt“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche. „Niemals zuvor haben Spiele-Entwickler die Communitys so stark in die Entwicklung neuer Titel einbezogen: Sie sammeln das Feedback zu Neuerungen ein, greifen Ideen auf und veranstalten eigene Events – nicht zuletzt auf der gamescom. Die Games-Branche weist dabei einmal mehr den Weg für andere Wirtschaftszweige: Aus Kunden wird eine Community, zu der die Beziehung intensiv gepflegt wird, weil sie entscheidend zum Erfolg beiträgt. Auch deshalb konzentrieren wir uns als gamescom in diesem Jahr ganz besonders auf die Community, angefangen bei unserer neuen international gestreamten Show ‚gamescom: Opening Night Live‘ über die Vergrößerung des Bereichs für Indie-Entwickler bis hin zum komfortableren Aufenthalt.“

Trend: „Cloud-Gaming“

Cloud-Gaming hat als einer der gamescom-Trends 2019 das Potenzial, die Games-Branche stark zu verändern. Der große Vorteil: Da bei Cloud-Gaming alle wesentlichen Berechnungen in Rechenzentren stattfinden, benötigt der*die Spieler*in selbst keine besonders leistungsstarke Hardware mehr. Somit können auch die technisch anspruchsvollsten Titel auf einfachen Laptops, Smartphones oder Tablets gespielt werden. Alles, was man braucht, ist eine schnelle und latenzarme Internetverbindung. Erste Angebote wie PlayStation Now von Sony oder GeForce NOW von NVIDIA sind bereits erhältlich. Weitere Unternehmen haben eigene Cloud-Gaming-Dienste angekündigt, etwa Microsoft und Google, oder arbeiten an Technologien, um die Leistungsfähigkeit der Cloud-Dienste weiter zu erhöhen, etwa „Orion“ von Bethesda Softworks. Dabei zeigt sich die Games-Branche einmal mehr als technologischer Vorreiter: In keinem anderen Bereich von Cloud-Diensten ist die Umsetzung technisch so anspruchsvoll und komplex.

Trend: „Indie Games“

Indie-Games sind ein weiterer Trend der gamescom 2019. Mehr als je zuvor entwickeln kleine, unabhängige Studios Spiele, die auf einzigartige Weise hervorstechen, ob durch ernste Themen, kunstvolle Ansätze oder ein ausgefallenes Design. Viele kreative und außergewöhnliche Titel sowie einige Überraschungshits stammen heute von Indie-Teams. Dabei haben sich diese Independent Studios zu einem elementaren Bestandteil der Games-Kultur entwickelt. Die Möglichkeit, Spiele über Download-Portale kostengünstig weltweit anbieten zu können sowie einfacher anzuwendende Entwickler-Software haben den Trend zu Indie-Games verstärkt. Auch auf der gamescom gehören die Titel dieser Entwickler zu den Zuschauermagneten. Mit dem neuen „indie village“ wurde der Bereich für Indie-Games deutlich vergrößert. Dadurch konnte die Anzahl der Indie-Entwickler*innen auf der gamescom mehr als verdoppelt werden.

Potenziale für Deutschlands Gameszene

Felix Falk: „Ob Cloud-Gaming oder Indie-Games: Die diesjährigen gamescom-Trends zeigen ganz besonders die großen Potenziale Deutschlands, zu einem der internationalen Hotspots der Games-Branche zu werden. Deutschland verfügt über eine sehr lebendige und kreative Indie-Szene. Auch gehört Deutschland zu den ersten Märkten, auf denen mehrere Cloud-Gaming-Angebote auf den Markt kommen. Zeitgleich wird aber auch deutlich, dass wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen müssen, wenn wir dieses Potenzial nutzen und uns nicht von anderen, engagierteren Ländern abhängen lassen wollen. Vor allem die dauerhafte Etablierung der Games-Förderung sowie der zeitnahe Ausbau schneller Breitband-Verbindungen sollte für die Politik dabei im Mittelpunkt stehen.“

Über die gamescom 2019

Als politische Gäste werden an der Eröffnung am 20. August Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Digitalstaatsministerin Dorothee Bär, Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, und Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker teilnehmen. Die gamescom öffnet für alle interessierten Fachbesucher*innen am Dienstag, 20. August 2019, für Privatbesucher*innen am Mittwoch, 21. August 2019. Im vergangenen Jahr präsentierten 1.037 Unternehmen aus 56 Ländern ihre Neuheiten. 370.000 Besucher aus 114 Ländern nutzten die gamescom 2018 als Entertainment- und Business-Plattform. Damit ist die gamescom das weltweit größte Event für Computer- und Videospiele sowie Europas größte Business-Plattform für die Games-Branche. Mit der business area, der entertainment area, der devcom, dem gamescom congress und dem gamescom city festival bietet die gamescom individuelle Plattformen für alle Zielgruppen an.

Quelle: game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.

Mehr Infos gibt es hier.

Dreharbeiten für Lassie Come Home

In den letzten Wochen wurde in den Höllenlöchern am Albtrauf fleißig gedreht: Die Film Commission freut sich die Produktion "Lassie Come Home" von LCH Film unterstützen zu können und dass die Dreharbeiten an den Höllenlöchern wie geplant stattfinden konnten. Da es sich bei den Höllenlöchern um Naturschutzgebiete handelt, war das nicht selbstverständlich.

Besonderer Dank gilt auch den zuständigen Behörden und dem Forst, die diesen Dreh möglich gemacht haben.

Im Film wird Lassie und den zwei jungen Hauptdarstellern Nico Marischka und Bella Bading ein prominentes Ensemble zur Seite gestellt. Mit dabei sind u.a. Sebastian Bezzel, Matthias Habich, Anna Maria Mühe, Justus von Dohnányi, Johann von Bülow, Christoph Letkowski und Jana Pallaske.

Lassie Come Home ist eine Produktion der LCH Film UG und Warner Bros. Film Productions Germany in Koproduktion mit Südstern Film und Traumfabrik Babelsberg.

Der bundesweite Kinostart ist für den 20.02.2020 im Verleih von Warner Bros. Pictures geplant. Wir freuen uns schon!

 

Neue Richtlinien zum Baden-Württemberg Effekt

Vergangenen Freitag sind die neuen Richtlinien zum Baden-Württemberg Effekt online gegangen. Die MFG Filmförderung hat zusammen mit dem Filmverband an den neuen Richtlinien gearbeitet. Um Schlupflöcher auszumerzen, gegen Briefkastenfirmen vorzugehen und die lokale Dienstleister zu stärken. Ziel ist, dass Fördermittel wirklich bei Dienstleistern aus Baden-Württemberg investiert werden und somit die Filmwirtschaft Baden-Württembergs gestärkt wird.

Anerkennung von firmengebunden Leistungen
Grundsätzlich ist bei Rechnungen von Firmen mit Firmensitz oder Niederlassung in BadenWürttemberg (Nachweis jeweils durch Eintragung im Handelsregister und/oder durch Gewerbeeintragung) von einem BW-Effekt auszugehen. Darüber hinaus muss auch die zugehörige Leistungserbringung prinzipiell (z. B. durch mindestens eine*n festangestellte*n/ Vollzeit-Mitarbeiter*in und durch Vorhaltung von notwendiger technischer Ausstattung) in Baden-Württemberg erfolgen. Dies gilt auch für eine Unterbeauftragung.

Der Link zum ganzen Dokument: 
https://film.mfg.de/files-mfg/user_upload/190705_Effekt_Merkblatt_MFG.pdf

Soforthilfeprogramm für Kinos auf dem Land startet

Grütters: „Kulturort Kino auch abseits der Metropolen erhalten“

Mit fünf Millionen Euro Soforthilfe in diesem Jahr unterstützt die Bundesregierung Kinos in Gemeinden mit bis zu 25.000 Einwohnern. Aus dem Programm können Kinobetreiber bis zu 25.000 Euro für Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen beantragen. Dazu zählt die Erneuerung von Saal-, Projektions- und Kassentechnik. Aber auch zeitgemäße Marketingstrategien sowie Ansätze zur digitalen Kundenbindung, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz („Grünes Kino“) können gefördert werden.

Kinobetreiber können die Mittel ab heute beantragen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt dazu: „Das schwierige Kinojahr 2018 hat die ohnehin angespannte wirtschaftliche Situation gerade für die Kinos im ländlichen Raum noch einmal deutlich verschärft, so dass sich viele Kinobetreiber in existenzbedrohender Notlage befinden. Wir tun alles dafür, dass der Kulturort Kino weiterhin in ganz Deutschland auch abseits der Metropolen erhalten bleibt. Dazu leistet das Soforthilfeprogramm einen wichtigen Beitrag.“

Als zusätzliche Maßnahme verwies Grütters auch auf das in der Koalition vereinbarte „Zukunftsprogramm Kino“, das in den kommenden Jahren mit bis zu 17 Millionen Euro jährlich ausgestattet werden soll. Wichtig ist, so die Kulturstaatsministerin weiter, dass „auch die Länder ihren Teil der Verantwortung für den Erhalt der Kinolandschaft in ihren Städten und Regionen erbringen müssen.“

Die Mittel für das Soforthilfeprogramm Kino stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Der Online-Antrag, die Fördergrundsätze sowie nähere Informationen zum Soforthilfeprogramm stehen ab sofort auf der Webseite der Filmförderungsanstalt (FFA) unter www.ffa.de bereit.

Montagsseminar: Drehen mit digitalen Fotokameras

Hinter sieben Bergen finden sich im Juli nicht sieben Zwerge sondern ein siebtes Montagsseminar!

Referent unseres Montagsseminars ist CHRISTOPH HARRER, Freier Filmemacher und Dozent.

Die Produktion von hochauflösenden Videos mit Hilfe digitaler Fotokameras wird immer populärer. Mit diesen Kameras kann eine Filmqualität erreicht werden, die den Ansprüchen professioneller Film- und Fernsehproduktionen entspricht. Die Kombination aus kompakter Form, leichtem Gewicht und hoher Bildqualität ist dabei ein großer Vorteil. Deshalb werden DSLRs, DSLMs bzw. Systemkameras mittlerweile sowohl in Dokus, Serien als auch Hollywood-Spielfilmen eingesetzt. Ein „Fotofilmer“ wird allerdings selten alleine genutzt, so muss zum Beispiel der Ton nachgerüstet werden. Hierfür ist die richtige Vorbereitung der Kamera und zusätzlichen Ausrüstung der wichtigste Schritt für eine erfolgreiche Produktion. Der Kameramann und Editor CHRISTOPH HARRER erklärt, wie man die Vorteile dieser Technik nutzen, dabei die Nachteile umgehen kann und welche Ausrüstung für welches Projekt sinnvoll ist.

Anmeldung: film@region-stuttgart.de
Kostenbeitrag: 15 Euro (Einsammlung in Bar am Abend der Veranstaltung)
Ort: Das Gutbrod, Friedrichstraße 10, 70174 Stuttgart
Uhrzeit: 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Kontakt: Petra Hilt-Hägele

German Brand Award: Preisträger aus der Region Neckar-Alb

Die Tübinger Kommunikations-Agentur Bär Tiger Wolf gewinnt erneut den German Brand Award. In der Kategorie „Brand Communication – Imagefilm“ wurde der Animationsfilm „JANE.Potential entdecken“ ausgezeichnet, der im Auftrag der Haufe Akademie entstand.

Das 40-jährige Jubiläum der Haufe Akademie konzipierte und produzierte Bär Tiger Wolf einen knapp zweiminütigen Film, der das Anliegen des Bildungsanbieter inspirierend kommuniziert. Anfangs war es für die Beteiligten schwer, die Leistungen und Geschichte der Haufe Akademie darzustellen, bis dann Bär Tiger Wolf auf die Idee kam, das Ganze in einem Film zu erzählen.

Das Ziel der Akademie ist es, dass sich Menschen und Organisationen erfolgreich weiterentwickeln. Das beginnt damit, Potenziale zusehen und dann mithelfen, diese zu entfalten. „Genau dieser Antrieb kommt in der Geschichte von Jane Goodall und Louis Leakey zum Ausdruck“, erzählt Theo Eißler, Geschäftsführer von Bär Tiger Wolf.

Konzept und Animation waren von Michael Böttler und seinem Team, die Musik und das Sounddesign stammen vom Tübinger Komponisten Gerd Böttler und unterstreichen die Emotion der Story. Der German Brand Award wird 2019 zum vierten Mal vom Rat für Formgebung und dem German Brand Institute verliehen für erfolgreiche Marken, konsequente Markenführung und nachhaltige Markenkommunikation.

Website der Agentur Bär Tiger Wolf:
https://baertigerwolf.de/film

Baden-Württemberg sendet eigene Delegation zum International Festival of Creativity

Bereits zum achten Mal schickt Baden-Württemberg als einziges deutsches Bundesland eine Delegation zum Cannes Lions Festival of Creativity: Die zehn BW Lions vertreten die Bereiche Werbung, Digital- und Live-Kommunikation, PR, Marketing, Sound-Design und Filmproduktion. Sie werden sich vom 16. bis 22. Juni 2019 auf dem weltweit größten Treffen der Werbebranche über die neuesten Trends informieren, internationale Kontakte knüpfen und die baden-württembergische Kreativwirtschaft repräsentieren.

Unter den Delegierten ist auch ein Vertreter der Region Neckar-Alb: Felix Schlepps, Verantworlicher für Konzeption und Text bei DIE KAVALLERIE, eine Agentur für Marketing und Kommunikation. „Richtig was sehen – und richtig was mitbringen. Als Agentur, die den Anspruch hat, Kunden laufend mit neuen Impulsen in Sachen Kreativität zu versorgen, kann es nichts Besseres geben als das Festival of Creativity. Was machen die ganz Großen, wohin geht die Reise in Sachen Technologie und welche neuen, außergewöhnlichen Ansätze gibt es, Menschen von Inhalten zu begeistern? Ich freue mich riesig auf die Antworten, die Cannes liefert.“, so Schlepps.

Farbenfrohes Bild von Cannes

Wie jedes Jahr reisen die BW Lions mit einer schlagkräftigen Kampagnenidee im Gepäck zum International Festival of Creativity. Ziel ist, die baden-württembergische Kreativbranche über die Aktivitäten der Delegation in Cannes zu informieren. Unter dem Motto „Colors of Cannes“ wollen die Delegierten nicht nur die Farben Baden-Württembergs vor Ort repräsentieren, sondern auch den Kreativen und Unternehmen im Land spannende Einblicke in die Festivalwoche gewähren. Cannes ist bunt, Cannes ist international. Die inhaltliche Vielfalt der Workshops, Ausstellungen und Preisverleihungen ist nahezu grenzenlos. Die BW Lions zeichnen ihr ganz persönliches Bild des größten Kreativfestivals der Welt: Jedes Delegationsmitglied hat sich bereits im Vorfeld eine Farbe ausgesucht.

Felix Schlepps aus Tübingen hat sich die Farbe Gelb ausgesucht: “Technologie kann alles, Kreativität ist tot. Nicht! Ich glaube an die Strahlkraft der guten Idee und suche in Cannes nach den besten Gründen, optimistisch zu bleiben. Ganz nach der Devise: yellow – new optimism for creativity“.

Einer der Höhepunkte der siebentägigen Reise ist die „120 Minuten Party“ am Strand von Cannes am 21. Juni 2019, bei der die BW Lions den Kreativstandort Baden-Württemberg und ihre Unternehmen dem internationalen Publikum vorstellen.

Baden-Württemberg International (bw-i) organisiert die Delegationsreise nach Cannes gemeinsam mit den Kooperationspartnern MFG Baden-Württemberg, Film Commission Region Stuttgart, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und Netzwerk Kreativwirtschaft Baden-Württemberg.

Die Reports

Nach der Delegationsreise werden die Teilnehmenden ihre persönlichen Eindrücke und die neuesten Trends der Branche im Rahmen der Cannes Lions Reports in Stuttgart, Donaueschingen und Karlsruhe präsentieren.

Stuttgart
Donnerstag, 25. Juli 2019
Hospitalhof (Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart)

Donaueschingen
Donnerstag, 19. September 2019
Alte Hofbibliothek (Haldenstraße 5, 78166 Donaueschingen)

Karlsruhe
Dienstag, 24. September 2019
Substage Café (Alter Schlachthof 19, 76131 Karlsruhe)

Montagsseminar: Stunts in Filmproduktionen

Ein viertes Montagsseminar des Jahres 2019, das ist doch klar!

Referent unseres Montagsseminars ist RENÉ LAY, Stunt Koordinator, Geschäftsführer Bundesverband deutscher Stuntleute e. V. und Vorstand Sektion Stunt in der Deutschen Akademie für Fernsehen.

Aufregende Kampf- und Actionszenen sind für viele Zuschauer ein Highlight im Film. Ohne entsprechendes Fachwissen und eine akribische Planung lassen sich Stuntszenen jedoch nicht glaubhaft und sicher inszenieren. Selbst vermeintlich simple Stürze und Unfälle bedürfen einer gewissenhaften Vorbereitung. Doch wie erkennt man mögliche Gefahren im Voraus und ermittelt die Kosten? Welche Versicherungen müssen abgeschlossen werden? Unser Referent RENÉ LAY arbeitet seit 30 Jahren als Stunt Koordinator und wird all diese und viele weitere Fragen detailliert beantworten. Ergänzend schafft er uns einen Überblick über die diversen Berufsbilder und erläutert die Strukturen hierzulande.

Mehr Infos zum Referenten gibt es hier: www.laystunts.com

Anmeldung: film@region-stuttgart.de
Kostenbeitrag: 15 Euro (Einsammlung in Bar am Abend der Veranstaltung)
Ort: Das Gutbrod, Friedrichstraße 10, 70174 Stuttgart
Uhrzeit: 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Kontakt: Petra Hilt-Hägele

Dokudrama über Johannes Kepler wird in Tübingen verfilmt!

Die SWR/BR/ARTE-Koproduktion „Johannes Kepler – der Himmelsstürmer“ (AT) mit Cristoph Bach in der Hauptrolle wird in unter anderem in Tübingen und Wackershofen gefilmt.

Am 27. Dezember 1571 wird er in Weil der Stadt geboren. Es sind unruhige Zeiten, denn die Gegenreformation ist in vollem Gange - weil Kepler überzeugter Protestant ist und nicht von seinem Glauben lassen will, muss er immer wieder fliehen.

Genauso glaubt Kepler fest daran, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht umgekehrt. Das will er wissenschaftlich belegen, aber hier stößt bei Protestanten und Katholiken auf Widerstand. Wie durch ein Wunder scheint es, als es ihm dann doch gelingt, den Beweis zu liefern. Mit diesem Beweis wurde Kepler zu einem der Begründer der modernen Naturwissenschaft.

Die Hauptrolle spielt Christoph Bach („Dutschke“, Tatort, „Finsterwald“). Gedreht wird voraussichtlich bis Mitte Juli. Die Ausstrahlung soll 2020 im SWR Fernsehen erfolgen. Produziert wird „Johannes Kepler – der Himmelsstürmer“ von der Gruppe 5 Film GmbH produziert.

Förderung für Digitalisierung des deutschen Filmerbes

Am 1. Januar hat das gemeinsame Förderprogramm Filmerbe von der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM), den Bundesländern und der Filmförderungsanstalt FFA gestartet. Über 10 Jahre stehen jährlich bis zu 10 Millionen Euro für die Digitalisierung von deutschen Kinofilmen zur Verfügung.

Um die neuen Fördermöglichkeiten zur Sicherungen des nationalen Filmerbes der Branche näherzubringen, findet eine Informationstour durch 8 Städte. Die nächste Station der Veranstaltungsreihe ist Stuttgart.

3. Juni, um 17:30 im Theater Rampe

Nach der Präsentation des Förderprogramms und einem Q & A, gibt es im Rahmen des Jour Fixe ein Get-Together. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine formlose Anmeldung bis zum 29. Mai unter info@ffa.de wird gebeten.

Deutscher Dokumentarfilmpreis: Die Nominierten

Verleihung am 28. Juni 2019 im Rahmen des SWR Doku Festivals in Stuttgart / insgesamt 37.000 Euro Preisgeld

Die Jury des Deutschen Dokumentarfilmpreises hat am 6. Mai 2019 in Stuttgart getagt. Aus 138 Einsendungen kamen zwölf Produktionen in die engere Auswahl für den Hauptpreis, fünf Filme wurden zusätzlich von einer Fachjury für den Preis der Opus GmbH vorgeschlagen.Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird am 28. Juni in Stuttgart verliehen. Das SWR Doku Festival findet vom 26. bis 29. Juni 2019 in Stuttgart statt.

Fünf Preise mit 37.000 Euro Preisgeld

Zusammen mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg vergibt der SWR seit 2003 den Deutschen Dokumentarfilmpreis, seit 2017 jährlich. Der Hauptpreis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird von SWR und MFG gestiftet. Zum zweiten Mal gibt es einen weiterenPreis in Höhe von 5.000 Euro für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik, der von der Opus GmbH gestiftet wird. Über diesen Preis befindet eine eigene Fachjury. Einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro vergibt das Haus des Dokumentarfilms. Die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur vergibt einen mit 5.000 Euro dotierten Preis für einen Film über Künstlerinnen und Künstler oder die Entstehung von Kunst. Über diese Preise entscheidet eine Jury aus sieben Repräsentantinnen und Repräsentanten aus den Bereichen des Film- und Kunstschaffens. Auch die Stuttgarter Zeitung engagiert sich wieder und vergibt den „Preis der Leserjury der Stuttgarter Zeitung“; er ist mit 4.000 Euro dotiert.

Die genauen Nominierungen können hier nachgelesen werden.

Die Jury

Jury Deutscher Dokumentarfilmpreis: Irene von Alberti (Filmemacherin, Produzentin und Verleiherin „Filmgalerie 451“), Ansgar Frerich (Produzent „Of Fathers and Sons“), Sigrid Klausmann-Sittler (Regisseurin „199 Kleine Helden“), Petra Reski (Schriftstellerin und Journalistin), Andreas Christoph Schmidt (Filmemacher „Krieg und Frieden – Deutsch Sowjetische Skizzen“), Andres Veiel (Filmemacher „Beuys“), Rosa Hannah Ziegler (Filmemacherin „Familienleben“). Die Fachjury für den Preis der Opus GmbH: Georg Dietl (Musiker), Michael Maschke (Produzent und Regisseur „Brian Auger – Life on Tour“), Stephan Plank (Filmemacher „Conny Plank – The Potential of Noise“).

Fülle von Einsendungen

Festivalleiter Goggo Gensch zu den Nominierungen: „Es hat mich unheimlich gefreut, dass in diesem Jahr mit 138 Einsendungen noch einmal mehr Filme eingereicht wurden als im letzten Jahr. Das ist eine große Wertschätzung für das Festival und die Preise. Ebenso schön fand ich es, dass sehr viele Nachwuchsfilme zur Auswahl standen und die Hälfte der Einsendungen von Filmemacherinnen stammten. Die nominierten Filme spiegeln dies und versprechen einen spannenden Wettbewerb. Ihre Themen zeigen einmal mehr, dass der Dokumentarfilm wie kaum eine andere Kunstform geeignet ist, den Blick auf die aktuelle Entwicklung unserer Welt zu schärfen.“

Verleihung im Rahmen des SWR Doku Festivals 2019

Die Preise werden am 28. Juni im Rahmen des dritten SWR Doku Festivals vergeben. Es findet vom 26. bis 29. Juni 2019 im Stuttgarter Metropol-Kino und im Haus der Katholischen Kirche auf der Königstraße statt. Alle nominierten Filme werden auf diesem Festival öffentlich aufgeführt, darüber hinaus gibt es Workshops zur dokumentarischen Filmarbeit für Schüler und die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit Filmemachern. Gefördert wird das Festival durch das Haus des Dokumentarfilms Europäisches Medienforum Stuttgart e.V., die Landeshauptstadt Stuttgart, die LFK – Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg Anstalt des öffentlichen Rechts, die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH, die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur, die Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, die Opus GmbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH.

 

Quelle: Pressemitteilung des SWR Doku Festivals vom 7. Mai 2019

Aufruf 2019: Deutsch-Französischer Förderfonds für fiktionale TV-Serien

Neue Projekte können ab sofort bis 1. Oktober 2019 eingereicht werden

Der erfolgreiche Deutsch-Französische Förderfonds für fiktionale TV-Serien setzt seine Arbeit fort. Ziel des im Jahr 2015 aufgelegten Fonds ist die Entwicklung fiktionaler TV-Serien, die in deutsch-französischer Koproduktion entstehen.

So konnten bereits drei der mit dem Fonds im ersten Förderjahr 2016 unterstützten Projekte erfolgreich realisiert werden:

  • „Eden“, die 6-teilige Mini-Serie des deutsch-französischen Autors und Regisseurs Dominik Moll über die Fluchtbewegungen nach Europa, präsentiert Moll am 30. März im Rahmen einer Masterclass bei Series Mania in Lille. Die internationale Koproduktion wurde von Atlantique (Paris), Lupa Film (Heidelberg, Berlin) und Port Au Prince (Berlin) realisiert und wird von Arte ab 2. Mai 2019 ausgestrahlt.
  • „Die purpurnen Flüsse“ feierte internationale Kinopremiere beim Fantasy Filmfest im September 2018 in Berlin, München, Hamburg, Köln und Frankfurt und wurde auch beim Münchener Seriencamp präsentiert. Die von maze pictures (Berlin, München) und der französischen StoriaTV in Koproduktion mit ZDF und ZDF Enterprises produzierte 4-teilige Serie wurde im November 2018 im ZDF ausgestrahlt.
  • „Ein paar Tage Licht“ („Paix à leurs armes“) von Abdel Raouf Dafri befindet sich derzeit in Vorbereitung auf die Dreharbeiten, die im Herbst beginnen. Es produzieren die Kölner Eikon West Filmproduktion und Watch Next Media aus Paris.

Partner des Deutsch-Französischen Förderfonds für fiktionale TV-Serien auf deutscher Seite sind der FilmFernsehFonds Bayern, die Film- und Medienstiftung NRW und die MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Auf französischer Seite unterstützten das Centre national du cinéma (CNC) sowie neu hinzu­gekommen die Region Grand-Est den Fonds, der mit einer Gesamtsumme von 200.000 Euro p.a. ausgestattet ist. Die maximale Förderhöhe liegt bei 50.000 Euro pro Projekt.

Antragsformular und Merkblatt sind auf den Websites des CNC und der beteiligten deutschen Förderungen downloadbar. Die MFG Filmförderung Baden-Württemberg übernimmt die Koordination der Projekte auf deutscher Seite und ist Adressat für die Einreichungen.

Nun startet die nächste Ausschreibung für die Projekte und läuft bis zum 1. Oktober 2019.

Für weitere Informationen: MFG Baden-Württemberg – Filmförderung, Robert Lanig, Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart, Tel.: 0711 90715418, lanig@mfg.de

Quelle: Pressemitteilung der MFG Filmförderung Baden-Württemberg vom 26. März 2019

Erster grüner Filmstrom-Generator

Immer strengere Umweltauflagen und höhere Sensibilität von Anwohnern erfordern neue Stromerzeuger bei der Filmproduktion.

Schon jetzt werden vielerorts in Innenstädten keine Drehgenehmigungen mehr für herkömmliche Dieselstromerzeuger erteilt, wenn sie nicht zumindest mit einem Rußpartikelfilter ausgerüstet sind. Der MB-Filmhybrid 100 ist so konzipiert, dass er zu weiten Teilen komplett emissionsfrei arbeitet und der gasbetriebene Verbrennungsmotor nur noch für einen Bruchteil der Gesamtbetriebszeit eingesetzt wird – und auch dann läuft dieses neuartige Filmaggregat deutlich sauberer und leiser als jeder Dieselmotor.

Das Konzept des MB-Filmhybrids sieht vor, dass kleine bis mittlere Lastanforderungen über einen längeren Zeitraum aus einem Akkupack gespeist werden. Erst wenn die Akkus einen niedrigen Ladestand erreichen oder die Lastanforderung steigt, schaltet sich der gasbetriebene Verbrennungsmotor ein. Dieser deckt den ganzen mittleren bis hohen Lastbereich ab und lädt zeitgleich auch die Akkus. Der große Vorteil der Hybrid-Technologie ist, dass der Verbrennungsmotor nur noch einen Bruchteil der Gesamtbetriebszeit läuft und selbst dann deutlich sauberer und leiser arbeitet als ein Dieselmotor. Auch wenn nur die Akkus geladen werden arbeitet der Motor im effizienten Bereich.

Der mit LPG betriebene Gasmotor emittiert keinen Feinstaub, kaum Stickoxyde und deutlich weniger CO₂ als ein Dieselmotor. Zusätzlich gibt es große Photovoltaik-Panels, die Strom auch an bewölkten Tagen liefern und die Akkus laden.

Der MB-Filmhybrid 100 steht kurz vor dem Probelauf und wird im Alltagsbetrieb über die kommenden drei Monate auf Herz und Nieren getestet. Eine Kleinserie ist in Vorbereitung. Den Vertrieb übernimmt die Firma Lightequip GmbH,

www.lightequip.de. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.maierbros.de.

 

Quelle: Filmverband Südwest

Call for Entries: Deutscher Dokumentarfilmpreis

 

 

 

 

 

Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird jährlich im Rahmen des SWR Doku Festival vergeben. Der Preis ist seit 2009 als Deutscher Dokumentarfilmpreis bekannt und mit einem Preisgeld von 20.000 € dotiert. Das Haus des Dokumentarfilm verleiht auch einen Föderpreis in Höhe von 3. 000 Euro.

Erste Preisträgerin war im Oktober 2003 Aelrun Goette für »Die Kinder sind tot«. Für 2019 können ab jetzt Filme eingereicht werden.

Falls es sich bei ihrem Film

  • um einen deutschsprachigen Dokumentarfilm mit einer Mindestlänge von 60 Minuten handelt
  • der im letzten Jahr vor der Sitzung der Jury
    in deutschsprachigen Fernsehprogrammen (Bundesrepublik Deutschland, Österreich, Schweiz) erstausgestrahlt
    oder als Kino-/ Fernsehproduktion im Kino
    oder auf einem Festival uraufgeführt wurde
    (Der maßgebliche Ausstrahlungszeitraum für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2019 ist der 01.03.2018 bis 22.02.2019)
  • und dass dessen Autor/in und/oder Regisseur/in ihren Wohnsitz im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) haben.
  • Wurde ein Film mit diesen Kriterien nicht in der deutschen Sprache gedreht, ist er dennoch zugelassen, wenn er deutsch untertitelt oder eine deutsche Overvoice-Fassung erstellt wurde.
  • dass Sie diesen Film nicht schon für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2018 eingereicht haben.
  • Nicht zugelassen sind Mehrteiler, Reihen und Serien, ansonsten gibt es keine thematischen Beschränkungen.

Können sie am Wettbewerb teilnehmen!

Alle Infos zum Wettbewerb und zur Einreichung gibt es hier

 

Netzwerktreffen der Region Oberrhein

 

 

 

 

Am Sonntag, den 10. Februar 2019 findet im Rahmen der Berlinale zwischen 14 und 17 Uhr das Netzwerktreffen der Filmbranche Region Oberrhein statt! Wir stellen die Filmregion Oberrhein vor und geben Einblicke in aktuelle und künftige Projekte. Zudem haben Sie vielfältige Möglichkeiten, sich mit den anwesenden Filmschaffenden, Institutionen und Filmförderern der Branche auszutauschen und zu vernetzen.

Hier die Details in der Übersicht:

Datum:              Sonntag, 10. Februar 2019
Uhrzeit:             14-17 Uhr
Ort:                   Academy Lounge am Potsdamer Platz
Veranstalter:     Film Commission Nordbaden, Filmboard Karlsruhe e.V, Film Commission Region Stuttgart, Region
                        Grand Est, Stadt Straßburg (mit Unterstützung der EU)

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung erforderlich unter https://kurzlink.de/nYVgjsQCL (Teilnehmerzahl ist begrenzt).

 

MFG bewilligt Fördergelder für 20 Projekte

 

 

 

 

In der ersten Vergabesitzung des Jahres bewilligt die Jury der MFG rund 4,9 Millionen Euro für 20 Projekte aus den Bereichen Drehbuch, Produktionsvorbereitung und Produktion.

Unter den geförderten Projekten sind viele aus der Region Stuttgart. Das Projekt von Venice Pictures „Irgendwann ist auch mal gut“ wurde mit 515.000 Euro von der MFG gefördert. 450.000 Euro erhält die Dettinger Schwabenlandfilm für ihr neues Kinoprojekt „Laible und Frisch – Wer die Wahl hat“. SERU Film aus Waiblingen erhält ebenfalls 450.000 Euro für das Animationsprojekt „Meine Chaosfee und ich“.

Aber auch Dokumentarfilmprojekte erhalten Förderung. Das Projekt „Hölderlins Echo“ von Eikon Media erhält 100.000 Euro Produktionsförderung.

Die nächste Vergabesitzung findet im Mai statt, Einreichungfrist für Drehbuch-, Produktionvorbereitungs- und Produktionsförderung ist der 28.02.2019.

Mehr Infos zu den geförderten Projekten gibt es hier.

 

ARD will Autoren besser bezahlen

 

 

 

 

 

Die ARD hat sich mit den Verbänden VDD und VDB auf neue Vergütungsregeln für Autoren von Filmen geeinigt. 

Künftig werden etwa auch die Online-Verwertung und kommerzielle Weiterverwertung vergütet. Berücksichtigt werden auch ältere Produktionen.

Eineinhalb Jahre haben die ARD und der Verband der deutschen Drehbuchautoren VDD sowie der Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage VDB (für verlagsgebundene Autoren) verhandelt, nun hat man sich auf neue Vergütungsregeln für Autoren von Fernsehfilmen geeinigt. Bislang waren Einmalzahlungen und Wiederholungshonorare für weitere TV-Ausstrahlungen üblich, künftig gibt es eine Kombination aus Basis- und Nachvergütung.

Diese neuen Regeln treten rückwirkend zum 1. Januar 2019 in Kraft und gelten für alle von der ARD und der Degeto beauftragte Produktionen. Der neue Nachvergütungsanspruch findet zudem auf alle Fernsehfilm-Produktionen Anwendung, für die eine Buy-Out-Vergütung vereinbart war und deren Erstausstrahlung ab dem 1. Januar 2008 erfolgt ist. Autoren von seriellen Produktionen profitieren von den neuen Regelungen zunächst nicht.

Genaue Zahlen nennt die ARD in ihrer Mitteilung nicht, die vereinbarten Basisvergütungen seien aber Mindesthonorare, die "deutlich über der bislang als Buy-Out-Honorar gezahlten Durchschnittsvergütung liegen" sollen. Neu ist, dass Drehbuchautorinnen und -autoren ein Erlösbeteiligungsanspruch bei der kommerziellen Auswertung eingeräumt wird. Hinzu kommt zudem der Einstieg in eine nutzungsbezogene Online-Vergütung.

Michael Kühn, der für die ARD die Verhandlungen geführt hat, sagt: "Ich bin beiden Verbänden für die konstruktiven und fairen Verhandlungen dankbar. Gemeinsam werden wir in zwei Jahren evaluieren, ob es mit dem Modell zu der beabsichtigten Besserstellung der Autoren kommt und nötigenfalls Anpassungen vornehmen." Kühn lud andere Urheberverbände ein, sich dem Modell anzuschließen.

Peter Henning, Verhandlungsführer des VDD: "Die angemessene Vergütung der Autorinnen und Autoren ist die Grundlage für die Zukunft der deutschen Fernsehfiktion. Diese Vereinbarung ist ein Schritt zur Sicherung der Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerade im Hinblick auf neue Player am Markt. Wir setzen auch zukünftig auf den regelmäßigen Austausch mit der ARD und auf die Fortführung der konstruktiven Verhandlungen in Bezug auf die Serien- und Kinderformate."

Jan Ehrhardt, Verhandlungsführer des VDB: "Wir begrüßen es, dass eine Vereinbarung gefunden werden konnte, die die besonderen Gegebenheiten bei verlagsgebundenen Drehbuchautoren berücksichtigt und die es durch ihre Offenheit ermöglicht, auch weitere Fragen sachgerecht einvernehmlich zu regeln. Wichtig war uns insbesondere die Verankerung einer ständigen begleitenden Überprüfung, ob die Vereinbarung den Vorstellungen beider Seiten in der Praxis entspricht."

Quelle: Pressemitteilung der ARD vom 9. Februar