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Call for Entries: Deutscher Dokumentarfilmpreis

 

 

 

 

 

Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird jährlich im Rahmen des SWR Doku Festival vergeben. Der Preis ist seit 2009 als Deutscher Dokumentarfilmpreis bekannt und mit einem Preisgeld von 20.000 € dotiert. Das Haus des Dokumentarfilm verleiht auch einen Föderpreis in Höhe von 3. 000 Euro.

Erste Preisträgerin war im Oktober 2003 Aelrun Goette für »Die Kinder sind tot«. Für 2019 können ab jetzt Filme eingereicht werden.

Falls es sich bei ihrem Film

  • um einen deutschsprachigen Dokumentarfilm mit einer Mindestlänge von 60 Minuten handelt
  • der im letzten Jahr vor der Sitzung der Jury
    in deutschsprachigen Fernsehprogrammen (Bundesrepublik Deutschland, Österreich, Schweiz) erstausgestrahlt
    oder als Kino-/ Fernsehproduktion im Kino
    oder auf einem Festival uraufgeführt wurde
    (Der maßgebliche Ausstrahlungszeitraum für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2019 ist der 01.03.2018 bis 22.02.2019)
  • und dass dessen Autor/in und/oder Regisseur/in ihren Wohnsitz im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) haben.
  • Wurde ein Film mit diesen Kriterien nicht in der deutschen Sprache gedreht, ist er dennoch zugelassen, wenn er deutsch untertitelt oder eine deutsche Overvoice-Fassung erstellt wurde.
  • dass Sie diesen Film nicht schon für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2018 eingereicht haben.
  • Nicht zugelassen sind Mehrteiler, Reihen und Serien, ansonsten gibt es keine thematischen Beschränkungen.

Können sie am Wettbewerb teilnehmen!

Alle Infos zum Wettbewerb und zur Einreichung gibt es hier

 

Netzwerktreffen der Region Oberrhein

 

 

 

 

Am Sonntag, den 10. Februar 2019 findet im Rahmen der Berlinale zwischen 14 und 17 Uhr das Netzwerktreffen der Filmbranche Region Oberrhein statt! Wir stellen die Filmregion Oberrhein vor und geben Einblicke in aktuelle und künftige Projekte. Zudem haben Sie vielfältige Möglichkeiten, sich mit den anwesenden Filmschaffenden, Institutionen und Filmförderern der Branche auszutauschen und zu vernetzen.

Hier die Details in der Übersicht:

Datum:              Sonntag, 10. Februar 2019
Uhrzeit:             14-17 Uhr
Ort:                   Academy Lounge am Potsdamer Platz
Veranstalter:     Film Commission Nordbaden, Filmboard Karlsruhe e.V, Film Commission Region Stuttgart, Region
                        Grand Est, Stadt Straßburg (mit Unterstützung der EU)

Die Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldung erforderlich unter https://kurzlink.de/nYVgjsQCL (Teilnehmerzahl ist begrenzt).

 

MFG bewilligt Fördergelder für 20 Projekte

 

 

 

 

In der ersten Vergabesitzung des Jahres bewilligt die Jury der MFG rund 4,9 Millionen Euro für 20 Projekte aus den Bereichen Drehbuch, Produktionsvorbereitung und Produktion.

Unter den geförderten Projekten sind viele aus der Region Stuttgart. Das Projekt von Venice Pictures „Irgendwann ist auch mal gut“ wurde mit 515.000 Euro von der MFG gefördert. 450.000 Euro erhält die Dettinger Schwabenlandfilm für ihr neues Kinoprojekt „Laible und Frisch – Wer die Wahl hat“. SERU Film aus Waiblingen erhält ebenfalls 450.000 Euro für das Animationsprojekt „Meine Chaosfee und ich“.

Aber auch Dokumentarfilmprojekte erhalten Förderung. Das Projekt „Hölderlins Echo“ von Eikon Media erhält 100.000 Euro Produktionsförderung.

Die nächste Vergabesitzung findet im Mai statt, Einreichungfrist für Drehbuch-, Produktionvorbereitungs- und Produktionsförderung ist der 28.02.2019.

Mehr Infos zu den geförderten Projekten gibt es hier.

 

ARD will Autoren besser bezahlen

 

 

 

 

 

Die ARD hat sich mit den Verbänden VDD und VDB auf neue Vergütungsregeln für Autoren von Filmen geeinigt. 

Künftig werden etwa auch die Online-Verwertung und kommerzielle Weiterverwertung vergütet. Berücksichtigt werden auch ältere Produktionen.

Eineinhalb Jahre haben die ARD und der Verband der deutschen Drehbuchautoren VDD sowie der Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage VDB (für verlagsgebundene Autoren) verhandelt, nun hat man sich auf neue Vergütungsregeln für Autoren von Fernsehfilmen geeinigt. Bislang waren Einmalzahlungen und Wiederholungshonorare für weitere TV-Ausstrahlungen üblich, künftig gibt es eine Kombination aus Basis- und Nachvergütung.

Diese neuen Regeln treten rückwirkend zum 1. Januar 2019 in Kraft und gelten für alle von der ARD und der Degeto beauftragte Produktionen. Der neue Nachvergütungsanspruch findet zudem auf alle Fernsehfilm-Produktionen Anwendung, für die eine Buy-Out-Vergütung vereinbart war und deren Erstausstrahlung ab dem 1. Januar 2008 erfolgt ist. Autoren von seriellen Produktionen profitieren von den neuen Regelungen zunächst nicht.

Genaue Zahlen nennt die ARD in ihrer Mitteilung nicht, die vereinbarten Basisvergütungen seien aber Mindesthonorare, die "deutlich über der bislang als Buy-Out-Honorar gezahlten Durchschnittsvergütung liegen" sollen. Neu ist, dass Drehbuchautorinnen und -autoren ein Erlösbeteiligungsanspruch bei der kommerziellen Auswertung eingeräumt wird. Hinzu kommt zudem der Einstieg in eine nutzungsbezogene Online-Vergütung.

Michael Kühn, der für die ARD die Verhandlungen geführt hat, sagt: "Ich bin beiden Verbänden für die konstruktiven und fairen Verhandlungen dankbar. Gemeinsam werden wir in zwei Jahren evaluieren, ob es mit dem Modell zu der beabsichtigten Besserstellung der Autoren kommt und nötigenfalls Anpassungen vornehmen." Kühn lud andere Urheberverbände ein, sich dem Modell anzuschließen.

Peter Henning, Verhandlungsführer des VDD: "Die angemessene Vergütung der Autorinnen und Autoren ist die Grundlage für die Zukunft der deutschen Fernsehfiktion. Diese Vereinbarung ist ein Schritt zur Sicherung der Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gerade im Hinblick auf neue Player am Markt. Wir setzen auch zukünftig auf den regelmäßigen Austausch mit der ARD und auf die Fortführung der konstruktiven Verhandlungen in Bezug auf die Serien- und Kinderformate."

Jan Ehrhardt, Verhandlungsführer des VDB: "Wir begrüßen es, dass eine Vereinbarung gefunden werden konnte, die die besonderen Gegebenheiten bei verlagsgebundenen Drehbuchautoren berücksichtigt und die es durch ihre Offenheit ermöglicht, auch weitere Fragen sachgerecht einvernehmlich zu regeln. Wichtig war uns insbesondere die Verankerung einer ständigen begleitenden Überprüfung, ob die Vereinbarung den Vorstellungen beider Seiten in der Praxis entspricht."

Quelle: Pressemitteilung der ARD vom 9. Februar