Umgang mit Filmdrehs während Covid-19 (Coronavirus)

Aufgrund der momentanen Situation der Coronakrise sind landesweit Produzenten und Filmschaffende auf gültige Informationen zu Dreharbeiten in ihrer Region angewiesen – natürlich auch in Baden-Württemberg.

Aktuell gibt es keine allgemeingültige oder landesweite Regelung. Sollten Fragen zu Dreharbeiten in Land- und Stadtkreisen oder Kommunen in der Region Neckar-Alb (Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalb) aktuell werden, kann sich telefonisch oder per Mail unter  info@film-neckaralb.de an die Film Commission Region Neckar-Alb gewandt werden. Wir werden mit den zuständigen Ansprechpartnern verbinden oder mit Alternativen weiterhelfen.

Wir können nur bitten, auf den gesunden Menschenverstand zu hören, Dreharbeiten in größeren Teams zunächst zu unterlassen und sich bewusst zu sein, dass die Gesundheit aller an erster Stelle steht.

Die Film Commissions der Regionen orientieren sich in Bezug auf ihre Betriebsabläufe an den Vorgaben der Gesundheitsbehörden und der Landesregierung. Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen werden von uns umgesetzt. Unsere Termine und Veranstaltungen sind daher bis auf weiteres abgesagt. Wir sind telefonisch und per E-Mail jedoch wie gewohnt erreichbar.


 

 

 

  

Maßnahmen für sicheres Drehen während der Coronapandemie

Dreharbeiten während der Corona-Pandemie setzen Filmschaffende einem erhöhten Gesundheitsrisiko aus. Es ist im Interesse aller, Filmschaffenden den bestmöglichen Gesundheitsschutz auch im Bereich der Filmproduktion zu garantieren.

In den letzten Wochen haben sich zu diesem Thema unterschiedliche Verbände gute Gedanken gemacht und mögliche Maßnahmenkonzepte entwickelt. Aufgrund der dynamischen Lage können sich die Konzepte ständig ändern. Vorgaben der Gesetzgeber sind  von Land zu Land sowie Stadt zu Stadt unterschiedlich. Grundsätzlich ist es hilfreich, sich bei der Planung von Filmproduktionen (egal ob im öffentlichen Bereich oder auf Privatgelände) vorab mit den zuständigen Behörden abzusprechen. In den meisten Fällen sind das die Ordnungsämter. Gerne helfen wir als Film Commission euch auch, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Die aktuellsten Versionen der Konzepte findet ihr immer auf den unten angegebenen Websites.

Hilfreich kann es außerdem sein, für sein Projekt eine „Selbstverpflichtung zur Einhaltung der Hygieneregeln“ aufzustellen. Dazu haben wir exemplarisch für euch ein paar Punkte zusammengefasst, auf welche man achten sollte:

 

Diese kleine Merkliste bitte für eure jeweiligen Projekte anpassen/ergänzen und am besten bei einer Beantragung bei den Behörden mit einreichen, sowie an alle Teammitglieder verteilen. Damit ist dann jeder über die aktuellen Produktionsabläufe informiert und verpflichtet sich mit seiner Unterschrift, diese auch einzuhalten.

Weitere Maßnahmenempfehlungen für sicheres Drehen während der Coronapandemie:

Der Maßnahmenkatalog der Initiative "Wir wollen drehen - aber sicher!": https://kinematografie.org/service/initiative_wir_wollen_sicher_drehen_06052020.pdf

Ein weiteres Maßnahmenkonzept hat die Initiative "Wir sind 1 Team" zusammengetragen: https://www.wirsind1team.de/

Im Anhang findet ihr einen Flyer zur Corona Setiquette von https://safe-on-set.de/  Dort werden auch Hygiene-Coachings für Medienschaffende angeboten.

Der Verband der europäischen Film Commissions (EUFCN) hat auch einige Richtlininen veröffentlicht: https://eufcn.com/wp-content/uploads/2020/05/RISK-PROTECTION-AGAINST-CONTAGION-OF-SARS-COV-2-DURING-FILMING_EUFCN.pdf

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ebenfalls allgemeine Richtlinien für Arbeitsplätze veröffentlicht. https://www.ffhsh.de/download/97_Sonstiges/1__SARS_CoV_2_Arbeitsschutzstandard___Bundesministerium_fuer_Arbeit_und_Soziales.pdf

Außerdem gibt es natürlich noch Hinweise der Berufsgenossenschaft, die sehr hilfreich sind:

https://www.bgetem.de/arbeitssicherheit-gesundheitsschutz/brancheninformationen1/Feinmechanik/filmproduktion
https://www.bgetem.de/presse-aktuelles/themen-und-geschichten/coronavirus-disease-2019-covid-19/branchenspezifische-praeventionsmassnahmen/filmproduktion

 



  

Coronasoforthilfeprogramm des Wirtschaftsministeriums BW

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm erstellt. Unternehmen und Selbstständige, die aufgrund der Coronapandemie in Liquiditätsengpässe kommen, können zur Überbrückung bis zu 30.000 € Soforthilfe erhalten. Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten.

Antragsberechtigt sind Unternehmen oder Selbstständige mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Alle weiteren Informationen zum Soforthilfeprogramm finden Sie hier. Der Link zur Antragstellung ist hier.

Außerdem hat das Wirtschaftsministerium auch eine Corona-Hotline eingerichtet, an die sich Unternehmen mit Fragen zur Geschäftsschließung und Hilfsangeboten wenden können. Außerden gibt es eine informative Übersicht über die finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten der L-Bank und Bürgschaftsbank Baden-Württemberg.

 



  

Infokatalog der MFG BW

Eine Übersicht der Unterstützungsmöglichkeiten für Filmschaffende auf der Webseite der Filmförderung der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg: https://film.mfg.de/service/corona-krise/



  

Unterstützungshilfen für kreativwirtschaftliche Unternehmen

Hier finden Sie weitere Informationen zu Unterstützungshilfen für kreativwirtschaftliche Unternehmen: https://film.region-stuttgart.de/aktuelles/meldung/unterstuetzungshilfen-fuer-kreativwirtschaftliche-unternehmen.html



  

Stellungnahmen von Verbänden

Verschiedene Stellungnahmen von Verbänden zur Coronakrise können Sie hier nachlesen: https://film.region-stuttgart.de/aktuelles/news.html und https://film-neckaralb.de/news/

 

 

 

Informationsangebot der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart

Neben der MFG hat auch die WRS eine sehr praktische Übersicht über finanzielle Hilfen zusammengestellt: https://wrs.region-stuttgart.de/informationen-zu-corona.html

   

 

 

 

 

  

Autokinos in der Region Neckar-Alb

Einige Kinobetreiber versuchen momentan, trotz Krise Filme zeigen zu dürfen. Die Lösung? Autokinos.  Kultureinrichtungen wie Theater, Kinos und Museen müssen bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Besonders Unternehmen der Kreativwirtschaft sind dadurch hart betroffen. Die Lösung? Autokinos. Problem hierbei ist allerdings noch die behördliche Genehmigung und passende Fläche, genauso wie die geeignete Technik. Die IHK Reutlingen spricht sich für schnelle Genehmigungen für solche Projekte aus. Die Gemeinden sollten diese Projekte unterstützen.

Der Vorteil bei Autokinos ist einfach. Der Abstand zu anderen Besuchern ist kein Problem und Lärm spielt auch keine Rolle, da der Ton via UKW in die Autoradios übertragen wird. Die entsprechende Zuweisung von Frequenzen erfolgt durch die Bundesnetzagentur. Die Landesanstalt für Kommunikation erteilt, bei Vorlage der Voraussetzungen, eine rundfunkrechtliche Unbedenklichkeitsbescheinigung. Sie wird kostenfrei bearbeitet. Mit Autokinos können lokale Kinos unterstützt werden und ein Funke von rückkehrender Normalität gespürt werden.

Weitere Infos zum Projekt in Tübingen via https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Mit-dem-Teilauto-ins-Kino-455193.html

Originalpressemitteilung der IHK: https://www.reutlingen.ihk.de/header/presse/mitteilung/zeit-fuer-autokino/

 

 

  

Masken & Schutzkleidung in der Region Neckar-Alb

Mit der aktuellen Lage werden Schutzmasken & Schutzkleidung immer wichtiger und immer mehr Unternehmen produzieren diese auch. Ein Beispiel ist die Agentur die Kavallerie, die letztes Jahr mit der Film Commission Region Stuttgart in Cannes waren. Mit ihrer Kunststoffmaske EVERMASK versorgen sie Unternehmen und Privatpersonen mit Masken.

Eine praktische Übersicht über Einkaufsmöglichkeiten von Schutzmasken in den Kreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb hat die Südwestpresse veröffentlicht: https://www.swp.de/suedwesten/staedte/reutlingen/corona-reutlingen-ueberblick_-wer-liefert-masken_-woher-bekomme-ich-einen-mundschutz_-45661503.html